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Einfach schön...

Sonnenaufgang auf der Falkenhütte mit dem Röhren der Hirsche im Hintergrund…

Danach gemeinsames Gamsen schauen in der Morgenstimmung…

So lässt es sich arbeiten und die Besucher haben auch viel Freude dabei!


Der Eichenspinner (Lasiocampa quercus)

Der Eichenspinner (Lasiocampa quercus) gehört zur Familie der Glucken (Lasiocampidae).

Die Raupe, die wir im Bild sehen können, kann bis zu 8 cm lang werden und sie ist stark behaart. Wie bei vielen Raupen die behaart sind, haben auch die Raupen der Eichenspinner Nesselhaare. Das heißt sie können mit einigen ihrer Haare, von denen sie Gift absondern, Juckreiz und Irritationen hervorrufen. Sie haben eine schwarze Grundfärbung, wobei der Rücken junger Raupen auf jedem Segment eine gelbe Raute trägt, die in der Mitte, nach hinten verlaufend einen weißen Fleck besitzt. Ältere Tiere sind bräunlich-grau gefärbt und haben an den Seiten ein Rautenmuster. Diese Rauten sind auf der einen Seite hell, an der anderen Seite braun, ähnlich der Grundfärbung gefärbt. Die Raupen haben zusätzlich dichte, graubraune Haarpolster am Rücken. Zwischen den Segmenten befinden sich kahle Streifen, die eine schwarze Farbe haben.

Die Raupen ernähren sich besonders von verschiedenen Sträuchern, unter anderem von Schlehdorn (Prunus spinosa), Brombeere (Rubus fruticosus), Besenginster (Cytisus scoparius), Blaubeere (Vaccinium myrtillus), Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), Weiden (Salix sp.) und Besenheide (Calluna vulgaris). Sie fressen nur sehr selten an Eichen, obwohl dies ihr Name vermuten lässt.

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 45 bis 75 Millimetern. Beide Geschlechter, die sich deutlich voneinander unterscheiden (Sexualdimorphismus), haben sehr variabel gefärbte Flügel. Die Vorderflügel der Männchen haben meist eine kastanienbraune Grundfärbung und haben etwa zwischen den hinteren beiden Flügeldritteln eine breite, zur Flügelspitze nicht scharf begrenzte, gelb gefärbte, leicht geschwungene Binde. Daneben ist ein weißer, dunkel gerandeter Diskoidalfleck auffällig. Die Hinterflügel sind gleich gefärbt, haben aber keine Diskoidalflecken. Die Weibchen sind deutlich heller gefärbt und auch wesentlich größer als die Männchen. Sie haben ockergelbe oder hellbraune Flügel, auf denen die gelbe Binde nur undeutlich erkennbar ist. Auf den Vorderflügeln haben sie ebenfalls weiße, dunkel gerandete Diskoidalflecken.

Quelle: wikipedia

 

 


Steinbock von oben

Die Fahrt mit der Bahn aufs Hafelekar verspricht fast immer eine Steinbocksichtung.

So kam dieser Schnapschuss zustande. Adlerperspektive eines Steinbock-Männchen beim Grasen.


Der Weidenbohrer (Cossus cossus)

Diese Raupe lief uns im Gleirschtal buchstäblich über den Weg. Sie war nicht zu übersehen, denn die Raupen werden bis zu 100 Millimeter lang.

Der Weidenbohrer ist ein Schmetterling bzw. Nachtfalter aus der Familie der Holzbohrer.

Die Weibchen legen ihre Eier in Rindenspalten ab. Meist werden kranke oder schon abgestorbene Bäume bevorzugt. Nach dem Schlüpfen fressen und leben die Raupen in der Rinde der Bäume. Später dringen sie dann tiefer ins Holz, das sie von oben nach unten mit ihren Gängen durchziehen. Durch den Fraß kann es vorkommen, dass die Bäume absterben, vor allem bei einem Befall von mehreren Raupen. Ältere Raupen riechen stark nach Essig und man kann diesen Geruch auch um die befallene Pflanze riechen. Nach zwei bis vier Jahren ist ihre Entwicklung abgeschlossen.

Man findet die Falter dort, wo alte Weiden stehen, an fließenden Gewässern, auf Wiesen oder in Mischwäldern.

Die nachtaktiven Falter fliegen von Ende Mai bis Anfang August, die Raupe lebt von August bis Mai, wobei sie 2 bis 4 mal überwintert.


Klopf, klopf

Der Weg von Scharnitz aus über die Teufelslochklamm, den Kreidenkopf, den Zäunlkopf, den Mittagkopf, weiter über den Mühlberg hat Einiges zu bieten. Neben einem wunderbaren Panorama,

haben wir auch Gamsen, Gimpel, Hirschlosung und Essplätze der Eichhörnchen entdecken dürfen. Ein besonderes Highlight waren aber sicherlich die zwei Dreizehenspechte, die nur ein Paar Meter von uns entfernt ihrem regen Tun nachgingen.

Dreizehenspechte sind etwas kleiner als Buntspechte und auf Grund des Fehlens jeglichen Rots in der Gefiederfärbung gut bestimmbar. Sie bewohnen gerne alte, totholzreiche Nadelwälder, in denen sie sich vorallem von holzbewohnenden Käferlarven ernähren.

Der Dreizehenspecht ist ein ziemlicher Hack- und Kletterspecht. Braucht er auch einmal eine Pause so verbringt er diese tagsüber an einem Stamm hängend. Zur Nachtruhe sucht er jedoch in den meisten Fällen eine Spechthöhle auf.


Lederlaufkäfer (Carabus coriaceus)

Dieses schöne Exemplar fanden wir im Rohntal. Auch dieser Käfer war aufgrund seiner beachtlichen Größe nicht zu übersehen.

Der Lederlaufkäfer erreicht eine Körperlänge von bis zu 40 Millimeter und zählt zur Familie der Laufkäfer (Carabidae).

Sein Verbreitungsgebiet reicht von Europa bis in den Osten Asiens. Sie kommen sowohl im Flachland als auch in Höhenlagen von bis zu 2.500 Meter vor.

Die Käfer und deren Larven leben räuberisch und jagen am Waldboden. Sie gehen als nachtaktive Jäger nur während der Dunkelheit auf die Jagd nach Insekten, Spinnentieren, Schnecken und Regenwürmern.


Steinböcke Richtung Stempeljochspitze

Diese Woche hatten wir besonderes Glück. Auf dem Weg auf die Stempeljochspitze haben wir eine große Gamsgruppe mit an die 15-20 Tiere beobachten können. Nach genauerem Hinsehen konnten wir erkennen, dass sich direkt daneben eine Gruppe Steinböcke aufhielt.

So schön!

Bei den Geißen und Kitzen waren auch vier neugierigen jungen Böcke dabei…

 

 


Auch dieses Jahr...

…wieder Flussuferläufer im Risstal und im Hinterautal. Wobei wir leider nicht wissen, ob es im Hinterautal Nachwuchs gab/gibt….

Mehr Infos zu dem Vogel unter: http://www.karwendel.org/de/naturschutz/flussuferlaeufer.php

 


Der Alpensalamander (

Merkmale: 10-15 cm langer schwarzer Salamander
Vorkommen: In den Alpen zw. 800 m und 2000 m Höhe. Bevorzugt feuchte und schattige Orte. Meist bei schlechter Witterung (Regenwetter) zu sehen.
Lebensweise: Geht nachts auf Jagd nach Käfern, Spinnen; Nacktschnecken und Würmern. Versteckt sich tagsüber in Felsspalten oder unter totem Holz. Hält von Oktober bis April Winterruhe in Höhlen und unter Baumstämmen.
Wissenswertes: Biologisch sensationell ist seine Fortpflanzung. Anders als beim Rest der Familie, das sind Frösche, Molche und Feuersalamander, ist er vom Wasser komplett unabhängig. Denn er legt keine Eier ab, sondern trägt seinen Nachwuchs zwei bis drei Jahre im Bauch. Dann bringt er komplett “fertige” 4-5 cm große Alpensalamander zur Welt.
Mein Tipp an alle, die das “Dattermandl” in der Natur sehen wollen: Geht bei kühlem und regnerischem Wetter mit offenen Augen wandern.

Danke an Stefan für das Bild. Auf dem Karwendelhaus haben wir ihm den Tipp gegeben auch und gerade bei Regenwetter die Augen offen zu halten. Und siehe da, kurz darauf ist er dem “Dattermandl” begegnet und hat uns dieses Foto geschickt!


Oh Schreck ein Heuschreck

Österreichweit laufen momentan Kartierungen zu Heuschrecken. Was das Karwendel betrifft so herrschen jedoch noch viele Lücken. Die Naturpark Ranger wurden um Mithilfe gebeten. Gesagt, getan. Wir halten, v.a. bei gutem Wetter, stets Ohren und Augen offen und dokumentieren alle Exemplare, die uns über den Weg hüpfen.

Hier ein Paar Fotos aus dem Gleirschtal…..

Wer ebenfalls Lust hat mit zu wirken, kann uns gerne seine Erhebungen schicken. Den Kontakt findet ihr auf unserer Homepage www.karwendel.org

Folgendes ist dabei zu dokumentieren und anschließend an uns zu senden:

  • Name des Erhebers und Kontakt
  • genauer Standort der Heuschrecken Erhebung (Eintragung in Kartenausschnitt, Höhenangabe oder Geograf. Koordinaten)
  • Datum, Wetter
  • wenn möglich Artenname
  • Foto der Art (Am  Besten Makro Aufnahme um Details erkennen zu können)

Es darf natürlich auch gerne professioneller sein!

 

Info:

Im Allgemeinen zählt man zu den Heuschrecken die typischen Vertreter aus der Ordnung der Kurzfühlerschrecken (Fühler halb so lang wie der Körper!) und aus der Ordnung der Langfühlerschrecken (Fühler genauso lang oder länger als der Körper!).

Die Langfühler schrecken sind eher räuberisch veranlagt und leben v.a. von tierischer Nahrung, Kurzfühlerschrecken sind hingegen Vegetarier.

Die Art-Namen reichen von Grünes Heupferd, Warzenbeißer, Alpen-Strauchschrecke oder Maulwurfsgrille bis hin zu Langfühler-Dornschrecke, Rotflügelige Schnarrschrecke oder z.B. Sumpfschrecke.

Wichtiges Merkmal aller Heuschrecken sind v.a. die starken Hinterbeine, die sie zu großen Sprüngen befähigen (daher auch der lateinische Name: saltare bedeutet “springen”). Springen ist bei den Heuschrecken das häufigste Fortbewegungsmittel.

Alle Heuschreckenarten erzeugen Töne, indem sie ihre Flügel oder Hinterbeine aneinander reiben.

Oh, es gäbe noch Vieles zu berichten, das aber vielleicht das nächste Mal.