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Zaunbau Kleiner Ahornboden Besucherzählung

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Der 3.10.

….Tag der deutschen Einheit und zudem zeigen sich die Ahornbäume am Großen Ahornboden in ihrer Farbenvielfalt, was so viel bedeutet wie: Morgen wird es mal wieder rund gehen in der Eng.

Wir Ranger packen bereits heute unsere Sachen und fahren Richtung Risstal. Mal sehen wieviele Campierer die Verbotstafeln nicht gelesen haben, welche Autos morgen kreuz und quer in den Wiesen stehen, Hunde ohne Leine, Leute die ganz aus Versehen ihren Müll neben dem Auto haben stehen lassen. Das Wetter könnte einige Leute davon abhalten raus in die Natur zu gehen, ich denke wir haben trotzdem viel zu tun.

An dieser Stelle möchte ich mich aber auch bei all Jenen bedanken, die wissen wie man sich im Miteinander und in der Natur zu verhalten hat!

Und, wer uns treffen möchte, wir sind da! Mit Donnerstag endet dann auch langsam unsere Saison im Gelände….

 


Einfach schön...

Sonnenaufgang auf der Falkenhütte mit dem Röhren der Hirsche im Hintergrund…

Danach gemeinsames Gamsen schauen in der Morgenstimmung…

So lässt es sich arbeiten und die Besucher haben auch viel Freude dabei!


Selber bestimmen....

Von nun an sind in unserer Bibliothek im Naturparkhaus Hinterriss auch allerlei Bestimmungsbücher zu finden.

Wer also Lust hat sich vor seiner Wanderungen anregen zu lassen oder nach der Tour heraus finden möchte was er im Gelände entdeckt hat, soll einfach vorbei schauen. Es gibt Bestimmungsbücher zu Vögeln, Reptilien, Schmetterlingen, Farnen, Käfer, Alpenblumen, Bäume….und noch Vieles mehr.


Altes Karwendel...

Das letzte Mal im Naturparkhaus ist mir dieses wundervolle Gedicht in die Hände gefallen.

 

Es stammt aus dem Buch “Märzenveilchen” von Johann Nepomuk, Ritter von Alpenburg, aus dem Jahre 1855. Neben diesem Werk gibt es neuerdings noch viele andere tolle Bücher in unserer kleinen Bibliothek im Naturparkhaus Hinterriß.

Bücher, die über die alte Zeit berichten, über die Arten des Karwendels oder von Alm- und Gipfelgeschichten erzählen. Aber auch über die Jagd, die Geologie, das Wasserreich und die Wäldern gibt es viel nachzulesen. Wir sind darum bemüht das Inventar laufend zu ergänzen und laden alle Interessierten herzlich zum Verweilen ein!


Campieren verboten

Die offizielle Rechtsauskunft  der Tiroler Abteilung für Umweltschutz zum Thema Campieren im Risstal.

“In jenem Bereich, in dem die L282 Rißtalstraße im Naturschutzgebiet Karwendel verläuft, ist gemäß § 3 Abs. 1 lit. i und k der Verordnung der Tiroler Landesregierung vom 20.12.1988 über die Erklärung eines Teils des Karwendels zum Naturschutzgebiet Karwendel, LGBl. Nr. 21/ 1989, in der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 65/2000, das Abstellen von Kraftfahrzeugen außerhalb von Parkplätzen oder außerhalb der unmittelbaren Nähe von Wohngebäuden und das Kampieren außerhalb von Campingplätzen verboten.”
Und so sieht es tatsächlich im Risstal aus…..

Seit letztem Jahr schenken wir dieser Problematik jedoch verstärkte Aufmerksamkeit.

Wie sich vielleicht noch manche erinnern können, haben wir entlang der gesamten Mautstrasse im Risstal (von Hinterriss bis in die Eng) Campier-Verbots-Tafeln aufgestellt. Ergänzend dazu wurden entsprechende Flyer (mit Ausweichmöglichkeiten etc.) an der Mautstelle ausgeteilt und die Ranger bzw. lokale Akteure haben aufklärende Gespräche geführt. Im Laufe des Sommers konnte eine leichte Abnahme der Campierer festgestellt werden, von einer Campier-freien-Zone kann allerdings noch lange nicht gesprochen werden.

Uns ist bewusst, dass es eine einladene Gegend ist, in der man gerne auch über Nacht bleibt. Doch sollten wir auch an die Tierwelt denken, die bereits den ganzen Tag kaum Raum für sich hat. Nächtliche Beeinflussungen verkürzen ihren Aktivitätsspielraum oder ihre Ruhezeit. Zudem ist es einfach Gesetz und dieses ist zu beachten. Wir möchten alle Betroffenen gerne nochmal darauf hinweisen, bitte auf umliegende Campingsplätze bzw. den Abstellplatz in Fall auszuweichen oder doch einfach das gut ausgebaute Hüttennetz zu nutzen.

Im Sommer 2012 wird verstärkt auch mit Strafen zu rechnen sein.


Das war unser Sommer!

Wir blicken zurück auf unsere Saison 2011.

Vortrag im Naturparkhaus Hinterriß am Freitag,  07.10.2011, 19.30 Uhr

Naturbeobachtungen, Besucherstatistik, Bilder und auch ein paar nette Anekdoten …Einfach alles, was wir diesen Sommer im Karwendel so erlebt haben.

Uns würd’s freuen, wenn ihr vorbei schaut.


Die Welt der Pilze - Vortrag und Exkursion

Wer mehr über die verschiedenen Pilzarten und ihr Vorkommen im Alpenpark Karwendel erfahren möchte ist bei folgenden Veranstaltungen genau richtig.

Vortrag im Naturparkhaus am Freitag,  16.09.2011

Referent: Eberhard Steiner, 19.30 Uhr im Naturparkhaus Hinterriß

Weder Pflanze noch Tier, stellen die Pilze eine ganz besondere Gruppe von Lebewesen dar, die uns abseits von Steinpilz und Eierschwammerl oft verborgen bleibt.

Exkursion am Samstag, 17.09.2011

Treffpunkt: 09:00 Uhr am Naturparkhaus Hinterriß

Die Exkursion zu den Pilzen zeigt die erstaunlich große Vielfalt an Formen, Farben und Lebensweisen dieser Gruppe.

Wichtig: Bitte Voranmeldung zur Exkursion, telefonisch 0043/(0)5245/28914 oder per e-mail: info@karwendel.org


Neues im Naturparkhaus: Alpenvereinsführer Karwendel

Der Alpenvereinsführer alpin für Wanderer und Bergsteiger, erschienen im Bergverlag Rother, ist ab sofort auch im Naturparkhaus Hinterriß erhältlich (23,60 €).


Goldener Nagel im Karwendel

Geologen schlugen Goldenen Nagel ein

Ab sofort werden Geologen aus aller Welt nach Tirol kommen, wenn sie die Trias-Jura-Grenze untersuchen wollen. Der weltweit gültige Referenzpunkt für diese Grenze wurde im Karwendel mit einem Goldenen Nagel markiert. Am Kuhjoch im Karwendel befindet sich der Punkt, der den Übergang zwischen den beiden Erdzeitaltern vor rund 199,6 Millionen Jahren markiert.


Für Besucher: Informationen beim Naturparkhaus Hinterriß

Für interessierte Besucher wird es ab nächsten Frühling Informationen zum Goldenen Nagel und der Trias-Jura Grenze direkt beim Naturparkhaus in Hinterriß geben, da die genaue Fundstelle am Kuhjoch aufgrund der Unzugänglichkeit nur Personen mit großer Bergerfahrungen und absoluter Schwindelfreiheit zugänglich ist.


Wilde Stiere!?

In der Nähe der Lamsenhütte beim beobachten einer Gruppe von Steinböcken kam mein Kollege, mit roter Mütze, ganz schön ins schwitzen. Auf einmal erblickte er hinter sich diesen kapitalen Stier! Oder ist es vielleicht doch nur eine friedliche Kuh. Eins steht klar ein Modell ohne gleichen!