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Artenvielfalt: Kleiner Eichenbock (Cerambyx scopolii)

Innerhalb der Käfer (Coleoptera), welche mit über 350.000 beschriebener Arten die größte Insektengruppe darstellen, gibt es unter anderem die Familie der Bockkäfer (Cerambycidae). Sie kommt auch noch auf immerhin ca. 26.000 Arten, wovon einige auch bei uns heimisch sind. Als auffälligstes Merkmal sind deren lange, meist gebogene Fühler zu nennen, die mit ihrem segmentalen Aufbau durchaus an die Hörner eines Steinbockes erinnern. Wir haben bei einem unserer Einsätze im August (erst jetzt sind die Bilder wieder aufgetaucht) einen kleinen Eichenbock auf einer Straße vor den Autos retten können, zum Dank posierte er geduldig für einige Photos.

Interessante Facts:

  • Die Fühler der Männchen sind länger als deren Körper, die der Weibchen haben Körperlänge: wir haben demnach ein Männchen vor die Linse bekommen.
  • Die Larven werden unter die Rinde verschiedener Laubbäume (u.a. Eichen, Rotbuchen) gelegt, im Laufe der Zeit wandern sie weiter ins Holz. Die Entwicklung der Larve bis zum adulten Käfer dauert ca. 2 Jahre.
  • Die adulten Tiere kommen auf blühenden Bäumen und Sträucher (z.B. Holunder) vor und ernähren sich von deren Pollen.

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