Naturlandschaft versus Kulturlandschaft

Was sagen Sie?


Zur Diskussion steht heute: Wie wild darf's denn sein!?

Im Rahmen unserer Vortrags- und Veranstaltungsreihe 2011 begrüßen wir zur Podiumsdiskussion in diesem Jahr:

Dr. Bernhard Kohler, WWF Österreich

DI Egon Fritz, Österreichische Bundesforste

Ing. Mag. Helmuth Traxler, Landwirtschaftskammer Tirol

Moderation: Mag. Hermann Sonntag, Alpenpark Karwendel

 

Was bedeutet Wildnis?


Dr. Bernhard Kohler, WWF Österreich, eröffnet die Diskussionsrunde mit einem Impulsreferat. Was ist die Idee Wildnis, warum Prozess-Schutz und ist Prozess-Schutz vielleicht der "bessere" Naturschutz?

Aus den Reihen der Forstwirtschaft hat die Wildnis Platz in einem vernünftigen Rahmen, sie kann auch im kleinen geschehen, sogar im eigenen Garten daheim. Interessenskonflikte wird es geben aufgrund der Notwendigkeit der Bewirtschaftung, des Naturschutzgedankens sowie der persönlichen Einstellung der unterschiedlichen Interessensgemeinschaften.

Das Karwendel ist mit 101 Almen als "almenreich" zu bezeichnen. Wir fragen Helmuth Traxler von der Landwirtschaftskammer Tirol: Ist Wildnis "Wahnsinn" oder sehen Sie Bereiche in denen es möglich wäre? Herr Traxler gibt zu verstehen, dass die Aufgabe der Agrarleute darin besteht, Landschaften zu bewirtschaften. Familien leben davon, sichern ihr Einkommen, tragen zur Landschaftsgestaltung bei. Nicht zuletzt gibt es immer wieder die Problematik, dass sich Grundbesitzer sagen lassen müssen was sie tun dürfen oder nicht. Damit sind sie als Interessensvertreter der Alm- und Landwirte immer wieder konfrontiert.

Karl Höger, Obmann der Agrargemeinschaft Engalm, fügt hinzu: Wenn die Kulturlandschaft so bleibt wie sie momentan ist, sind wir gut bedient, es leben Familien davon.

Aus den Reihen der Österreichischen Bundesforste hören wir, dass es Lebensräume gibt und weiterhin auch geben wird, wo man die Natur bereits sich selber überlässt. Kleinflächige Naturwaldreservate sind bereits im Alpenpark ausgewiesen und es gäbe noch Ressourcen. Das hat mit "unter Schutzstellung" nichts zu tun, es ist vielmehr eine Form der Artenvielfalt.

Fazit:

Für viele Nutzer und Diskutanten ist Wildnis Provokation.

Für die Almen: Sehr kritisch zu sehen

Für den Wald: Es ist Spielraum vorhanden

... und letztendlich kommen wir immer wieder auf das Thema "Große Beutegreifer" = Große Emotionen! Das Thema werden wir nochmals auffassen und zur Diskussion stellen.

Vielen Dank für Ihr Kommen, Ihr Engagement und Ihre Bereitschaft zur Diskussion.

 

 

 

« zurück

NEWSLETTER

Wenn Sie regelmäßig aktuelle Informationen über den Alpenpark Karwendel erhalten möchten, tragen Sie sich bitte hier ein:
zur Newsletteranmeldung...

VERANSTALTUNGEN

Sonderausstellung über das Alpenschneehuhn

29.02.2012 bis 30.06.2012

Veranstaltungsort: Alpenkorpsstr. 1, 82481 Mittenwald Naturinformationszentrum Bergwelt Karwendel

ausstellungSonderausstellung über das Alpenschneehuhn im Naturinformationszentrum der Bergwelt Karwendel ...

 

zum Veranstaltungskalender...

Facebook, Blog & Co

BLOG
TWITTER
FACEBOOK
YOUTUBE

KONTAKT

Verein Alpenpark Karwendel
Lendgasse 10a, A-6060 Hall in Tirol, Austria
Tel.: +43 (0)5245-28914
E-Mail: info@karwendel.org

             TVB Achensee             Region Hall-Wattens            Innsbruck             Olympiaregion Seefeld        Silberregion Karwendel

© Copyright 2012 Verein Alpenpark Karwendel | Impressum | webdesign by comdesign.net