Die Naturpark-Ranger sind oftmals die ersten und meist auch einzigen Mitarbeiter des Alpenpark Karwendel, mit denen der Besucher in direkten Kontakt kommt. Als die „Personifizierung“ des Schutzgebietes sind sie vor allem für die Bereitstellung von Informationen verantwortlich, leisten spannende Vermittlungstätigkeit und sind eine wichtige Anlaufstelle vor Ort. „Die Naturpark Ranger haben sich bewährt und sind wichtig für die Besucherlenkung und die Akzeptanz des Schutzgebiets“, betont Naturschutzreferent LHStv. Hannes Gschwentner. Der Alpenpark Karwendel wird nicht nur als wunderschönes Erholungsgebiet angesehen, sondern als Naturschutzgebiet mit entsprechenden Funktionen. Das Bewusstsein für die Verletzlichkeit des Gebietes und der gegenseitigen Rücksichtnahme wird durch die Naturparkranger gestärkt.
Die vier Naturpark-Ranger sind meist zu zweit, vor allem in der Region Scharnitz (Hinterau-, Karwendel- und Gleirschtal), im Rißtal mit Seitentälern und der Region Achensee (Falzthurn-, Gern- und Dristenautal) unterwegs. Sie informieren die BesucherInnen an ausgewählten Plätzen, zeigen ihnen durchs Fernrohr die Schönheit und Sensibilität des Naturparks und führen repräsentative Zählungen durch, die für die weitere Besucherlenkung relevant sind. „Auf Basis der Grundlagen vom letzten Sommer arbeiten wir bereits mit den Leuten vor Ort an konkreten Lösungen im Bereich Besucherlenkung“, erklärt Sina Hölscher, Projektleiterin der NP-Ranger.
Über den Ranger-Blog können die naturkundlichen Entdeckungen und vieles mehr verfolgt werden: www.karwendel.org/blog
Das Tätigkeitsfeld der Naturpark-Ranger umfasst neben der Besucherinformation und -lenkung auch die gesamte Kennzeichnung des Schutzgebietes sowie die Initiierung von und Mitarbeit an Naturschutzprojekten. "Die Naturpark Ranger haben sich zu wichtigen Ansprechpartnern für die Besucher, die örtliche Bevölkerung und die im Alpenpark arbeitenden Menschen entwickelt" erklärt Obmann Josef Hausberger und Geschäftsführer Hermann Sonntag vom Alpenpark Karwendel. Das Projekt Naturparkranger selbst wird vom Land Tirol aus Mitteln der Ländlichen Entwicklung finanziert. Weiters unterstützen folgende Firmen das Projekt durch Sachspenden: Haibike/BikerBahnhof Mittenwald, Swarovski Optik und Skinfit. Wir bedanken uns bei allen Projektpartnern und der Förderstelle für die Unterstützung!
Der Alpenpark Karwendel umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und ist mit einer Fläche von 727 km² das größte Tiroler Schutzgebiet und der größte Naturpark Österreichs. Aufgrund der klimatischen und topografischen Gegebenheiten verfügt das Karwendel über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwäldern und Wildflüssen und beherbergt eine hohe Artenvielfalt:Viele typische Tier- und Pflanzenarten der Alpen wie Steinadler, Flussuferläufer oder die Deutsche Tamariske (Auwaldpflanze) haben hier bedeutende Vorkommen. Das Karwendel besitzt aber auch eine 150jährige alpintouristische Geschichte und wird jährlich von ca. 1 Mio. Menschen besucht. Auch klassische Nutzungsformen wie Alm- und Forstwirtschaft, sowie die Jagd spielen eine wichtige Rolle und prägen das Gebiet seit Jahrhunderten.
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Sonderausstellung über das Alpenschneehuhn
29.02.2012 bis 30.06.2012
Veranstaltungsort: Alpenkorpsstr. 1, 82481 Mittenwald Naturinformationszentrum Bergwelt Karwendel
Sonderausstellung über das Alpenschneehuhn im Naturinformationszentrum der Bergwelt Karwendel
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Verein Alpenpark Karwendel
Lendgasse 10a, A-6060 Hall in Tirol, Austria
Tel.: +43 (0)5245-28914
E-Mail: info@karwendel.org



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