Neuer Obmann

Wechsel an der Spitze des Alpenpark Karwendel

Scharnitz, am 13.04.2010. Bei der letztwöchigen Vorstandssitzung hat Walter Lechthaler aufgrund seines Ausscheidens aus der Gemeindepolitik auch seine Funktion als Obmanns des Vereins mit sofortiger Wirkung zurückgelegt. Zum neuen Obmann wurde Josef Hausberger, Bürgermeister der Gemeinde Eben am Achensee bestellt. Neuer Vertreter der Gemeinden des Seefelder Plateaus ist Roland Kluckner, Vizebürgermeister der Gemeinde Reith bei Seefeld. Seit der Konstituierung des Vereins vor nunmehr 2 Jahren hatte Walter Lechthaler, Bürgermeister der Gemeinde Scharnitz, die Obmannschaft inne. In dieser Zeit wurden wichtige Akzente gesetzt, wie beispielsweise ein 5-Jahresprogramm verabschiedet, die Umsetzung eines Umweltbildungsprogramms realisiert, das Naturparkhaus in Hinterriß eröffnet und das Prädikat Naturpark erreicht. Der Vorstand des Vereins bedankt sich bei Lechthaler für dessen großartigen Einsatz und verleiht ihm einstimmig die erste Ehrenmitgliedschaft.

 

Hausberger: Karwendel ist persönliches Anliegen

Der neue Obmann ist Josef Hausberger, Bürgermeister der Gemeinde Eben. Hausberger ist passonierter Bergsteiger und kennt nicht nur die Karwendeltäler, sondern auch die Gipfelregionen. „Ich bedanke mich beim Vorstand für das Vertrauen und nehme die Obmannschaft gerne an, weil mir das Karwendel wirklich ein persönliches Anliegen ist“, erklärt Hausberger seine Beweggründe. Hausberger appelliert an alle Mitglieder, die gute Zusammenarbeit der letzten 2 Jahre fortzusetzen.

 

Fakten zum Alpenpark

Der Alpenpark Karwendel umfasst beinah das gesamte Karwendelmassiv und ist mit einer Fläche von 727 km² das größte Tiroler Schutzgebiet und der größte Naturpark Österreichs. Aufgrund der klimatischen und topografischen Gegebenheiten verfügt das Karwendel über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwäldern und Wildflüssen und beherbergt eine hohe Artenvielfalt:Viele typische Tier- und Pflanzenarten der Alpen wie Steinadler, Flussuferläufer oder die Deutsche Tamariske (Auwaldpflanze) haben hier bedeutende Vorkommen. Das Karwendel besitzt aber auch eine 150jährige alpintouristische Geschichte und wird jährlich von ca. 1 Mio. Menschen besucht. Auch klassische Nutzungsformen wie Alm- und Forstwirtschaft, sowie die Jagd spielen eine wichtige Rolle und prägen das Gebiet seit Jahrhunderten.

 

 

 

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