
Die Strecke verläuft von St. Johann im Tiroler Unterland vorbei am Wilden
Kaiser über die Brandenberger Alpen, das Rofan- und Karwendelgebirge und die Lechtaler Alpen nach St.
Anton am Arlberg. Regionale Touren führen in die Seitentäler des
Inntals: ins Paznaun, das Kauner-, Pitz-, Ötz-, Stubai- und Zillertal
sowie ins Tannheimer Tal. Weiters erschließen seine Seitenstrecken den
Kaiserwinkel und die Kitzbühler sowie die Tuxer Alpen. Die Hauptroute
bildet in der Silhouette einen Adler. Eine kürzere Route in derselben
Form gibt es in Osttirol.
Bei der Zusammenstellung dieses Weitwanderweges im Jahr 2003 wurde die Symbolkraft des Adlers bewusst eingesetzt. Er steht für Freiheit, Träume und Sehnsüchte, ist jedoch als „König der Alpen“ auch ein Machtsymbol. Auf den 126 Tagesetappen, welche zu 100% auf einem bereits bestehenden Wegenetz aufgebaut sind, können insgesamt 1480 Wegkilometer sowie 87.000 Höhenmeter bewandert werden. Diese Ausdehnung soll dem Sinnbild des Adlers gerecht werden. Vom gemütlichen Bergwanderer bis zum Hochalpinisten wird hier jeder Genuss und Herausforderung finden.
Eine einheitliche Beschilderung und detaillierte Wegebeschreibungen ermöglichen ein sicheres und freies Bewegen in den Tiroler Alpen. Ebenso lassen die Einkehrmöglichkeiten und kulinarischen Angebote auf dem Adlerweg nichts zu wünschen übrig.
Hier finden Sie die Routen des Adlerweges, die durch das Karwendelgebirge führen:

Maurach am Achensee oder Erfurter Hütte – Pertisau – Lamsenjochhütte
Von der Erfurter Hütte geht es mit der Seilbahn 800 m hinunter nach Maurach, sofern man nicht ohnehin dort startet. Von dort aus entlang dem Achensee, mit seinen 719 ha Fläche der größte See Tirols, nach Pertisau. Weiter ins Falzthurntal und zur Gramaialm, dann auf einem schottrigen Weg taleinwärts zur Lamsenjochhütte, während die markante Lamsenspitze schon von weitem zu sehen ist. Am Ende des Tals erfolgt der Aufstieg zur 1953 m hoch gelegenen Hütte.
Um diese Tour zu planen, informieren Sie sich bitte ausführlich hier oder bei den Tourismusverbänden Achensee und Silberregion Karwendel.
Ausgangspunkt:
Erfurter Hütte (1831m)
Ziel:
Lamsenjochhütte (1953m)
Höhendifferenz:
~1000m (ab Maurach)
Schwierigkeitsgrad:
Roter Bergweg
Gehzeit: 2-5 h (je nach Benützung öffentlicher Verkehrsmittel)
Streckenlänge: 16km
Einkehrmöglichkeiten
sind vorhanden!

Lamsenjochhütte – Falkenhütte
Vom Joch vor der Lamsenjochhütte geht es, den Beschilderungen zur „Binsalm“ und „Falkenhütte“ folgend, über den Binsalm Hoch- sowie Niederleger hinunter zur Engalm, die mit ihren 700 Kühen und 510 ha das größte Almdorf Tirols bildet. Weiter talauswärts zum berühmten „Großen Ahornboden“, welcher mehr als 2000 Bergahorne beherbergt. Von hier aus hinauf aufs Hohljoch unter den 1000m hohen Lalidererwänden (höchsten Felswände der Ostalpen) vorbei über das Spielissjoch zur Falkenhütte.
Um diese Tour zu planen, informieren Sie sich bitte ausführlich hier oder beim Tourismusverband Silberregion Karwendel.
Ausgangspunkt:
Lamsenjochhütte (1953m)
Ziel:
Falkenhütte (1848m)
Höhendifferenz:
750m (Aufstieg), 850m (Abstieg)
Schwierigkeitsgrad:
Roter Bergweg
Gehzeit: 4 ½ h
Streckenlänge: 11km
Einkehrmöglichkeiten
sind vorhanden!
Falkenhütte – Karwendelhaus
Von der Falkenhütte an der Ladiz Alm vorbei geht es gemütlich über Almwiesen und lichte Wälder abwärts. Bald erreicht man den märchenhaften, auf 1400 m gelegenen „Kleinen Ahornboden“. Hier ist das Denkmal des Karwendelerschließers Hermann von Barth zu finden, der im Sommer 1870 88 Gipfel des Karwendels im Alleingang bestieg. Weiter geht es in Richtung Nordwesten zum Unteren Filztal, von wo aus man ca. 400 m zum Karwendelhaus aufsteigt.
Um diese Tour zu planen, informieren Sie sich bitte ausführlich hier oder bei den Tourismusverbänden Silberregion Karwendel und Olympiaregion Seefeld.
Ausgangspunkt:
Falkenhütte (1848m)
Ziel:
Karwendelhaus (1771m)
Höhendifferenz:
400m (Aufstieg), 500m (Abstieg)
Schwierigkeitsgrad:
Roter Bergweg
Gehzeit: 3 ¼ h
Streckenlänge: 8km
Einkehrmöglichkeiten
sind vorhanden!

Karwendelhaus – Birkkarspitze – Hallerangerhaus/-alm
Das Karwendel besitzt insgesamt vier Gebirgsketten. Die Route vom Karwendelhaus zum Hallerangerhaus ist mit Abstand die alpinistisch anspruchsvollste in diesem Gebiet. Sie erstreckt sich vom Joch nördlich der dritten Kette bis zur Nordseite der zweiten Kette und führt dabei über die 2749 m hohe Birkkarspitze, den höchsten Punkt des Karwendels. Der Steig zur Birkkarspitze beginnt direkt beim Karwendelhaus. Im felsigen Gelände helfen immer wieder Seilversicherungen beim Auf- und Abstieg ins Hinterautal. Von hieraus geht es weiter über die Kastenalm, oberhalb des Lafatscher Bachs zum Hallerangerhaus.
Um diese Tour zu planen, informieren Sie sich bitte ausführlich hier oder bei den Tourismusverbänden Olympiaregion Seefeld und Region Hall-Wattens.
ACHTUNG: Die vier durchs Karwendel führenden Etappen des Adlerwegs zeichnen sich durch die Schwierigkeitsgrade „Roter und Schwarzer Bergweg“ aus. Sie sind mittelschwierig bis schwierig und nur für Bergsteiger mit guter alpiner Erfahrung, entsprechender Ausrüstung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie ausreichender Kondition geeignet. Für all diese Wege gibt es auch Umgehungen, zu denen Sie auf der Adlerweg-Homepage ausführliche Beschreibungen finden.
Ausgangspunkt:
Karwendelhaus (1771m)
Ziel:
Hallerangerhaus (1768m)
Höhendifferenz:
1550m (Aufstieg), 1550m (Abstieg)
Schwierigkeitsgrad:
Schwarzer Bergweg
Gehzeit: 8-9 h
Streckenlänge: 13km
Einkehrmöglichkeiten
sind vorhanden!
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16.05.2012 bis 20.05.2012
Veranstaltungsort: Absam
Das Karwendel bietet eine unglaubliche Vielzahl von fantastischen Motiven. Mit Hilfe einer Kamera un...
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