Die Weiterführung der Tour 1.2.4 (siehe Wandern) ist über die Torscharte auf 1815 m ins Tortal und zurück nach Hinterriß möglich (siehe Tortalalm). Zusätzlich könnte man von der Rontalalm aus auf die Rappenspitze gehen, wofür man ungefähr 1,5 Stunden benötigt. Tipp: Die Touren Tortalalm und Rontalalm können gut miteinander verbunden werden und ergeben eine schöne Rundwanderung.
Ab der Plumsjochhütte (siehe Wandern, 1.3.2) kann man eine Gratwanderung zur Tölzer Hütte unternehmen. Im Zuge dessen gelangt man zum Grasbergjoch (2020 m), Hölzelstaljoch (2012 m) und auf die Fleischbank (2026 m). Auch die Mondscheinspitze (2106 m) ist von dort aus für geübte Wanderer erreichbar. Sie ist ein herrlicher Aussichtspunkt mit Blick auf den Achensee und ins Rofangebirge. Eine andere Variante führt auf der Forststraße hinunter zur Gernalm und anschließend nach Pertisau am Achensee. Dafür benötigt man ca. zwei Stunden. Weiters ist noch die Tour über das Satteljoch (1935 m) auf die Hasentalalm und den Parkplatz Hagelhütte zu nennen, wofür man drei Stunden benötigt. Für geübte Wanderer besteht noch die Möglichkeit, nach Süden zu gehen und die Bettelkarspitze (2268 m) zu besteigen.
Von der Tölzerhütte aus (siehe Wandern, 1.3.3) kann man den Schafreuter (2100 m) besteigen, der eine wunderbare Aussicht auf die bayrischen Seen und sogar bis nach München bietet. Dieser ist in ca. einer halben Stunde erreichbar. Weiters kann man dem Grat entlang zur Plumsjochhütte wandern. Dieser Weg stellt, mit Blick ins Bächental, Rißtal und auf die Vomper Kette, eine der schönsten Gratwanderungen im Karwendel dar. Dabei passiert man den Baumgartenhochleger, die Ochsentalalm, das Schönalmjoch (von hier Abstieg nach Hinterriß möglich), die Fleischbank, die Grasbergalm (Abzweigung nach Hagelhütten), den Kompar (Weg zur Hasentalalm und Hagelhütten) und schlussendlich das Satteljoch. Die Gesamtgehzeit dieser Gratwanderung beträgt neun Stunden.
Von der Falkenhütte (siehe Wandern, 1.3.4) geht man auf den Mahnkopf, auf den man über einen steilen Wandersteig gelangt. Er ist mit seinen 2100 m Seehöhe ein schöner Aussichtsberg. Folgt man dem Grat weiter, gelangt man auf den Steinfalk (2348 m). Die Gehzeit beträgt 2,5 Stunden. Zudem kann auch der Weg über den Kleinen Ahornboden zum Karwendelhaus eingeschlagen werden (2,5 Stunden).
Von der Lamsenjochhütte (siehe Wandern, 1.3.5) kann der Aufstieg auf die Lamsenspitze (2508 m) entweder über den Brudertunnel, einem schwierigen Klettersteig, oder mittels des Steiges über die Schotterrinnen (ebenfalls Klettersteig, der durch Stahlseile gesichert ist) erfolgen. Diese Tour nimmt 1,5 Stunden in Anspruch. Geht man drei Stunden lang zunächst zwischen dem Hochnissel und dem Rauher Knöll hindurch zur Stallenhütte (1346 m, bewirtschaftet) und dann auf dem Fahrweg weiter, gelangt man nach Stans. Für kulturell Interessierte bietet sich ein Besuch von Schloss Tratzberg an, in dessen Jagdsaal man das ausgestopfte Haupt des letzten im Karwendel erlegten Bären besichtigen kann.
Südlich der Weitgriesalm zweigt eine Forststraße ab, der man nach Süden folgt. Hat man die Überschreitung des Sattelgrabens hinter sich, geht man bergan in den Wald. Der nun eingeschlagene Weg führt steil weiter entlang des Grabens und wird schon früh von der Sonne beschienen. Hat man die Jagdhütte am Sattel erreicht, geht es in Richtung Norden auf den Vorderskopf. Nach etwa drei Stunden erreicht man den Gipfel, der von einem kleinen, grasbewachsenen Plateau gebildet wird.
Vom Karwendelhaus (siehe Wandern, 1.4.2 und 2.8.2) geht man im Süden das Schlauchkar hinauf und kann von hier aus den höchsten Berg des Karwendels - die Birkkarspitze (2749 m) - besteigen. Der letzte Teil der Tour ist etwas schwieriger und sollte nur von geübten Wanderern in Angriff genommen werden. Der Rückweg verläuft über den Brendelsteig, der an der Ödkarspitze vorbei führt, zurück zum Karwendelhaus. Die Fereinalm erreicht man, wenn man über das Bärenalpl und den Bärensteig wandert. Die Gehzeit für den teilweise schlecht markierten Steig beträgt vier Stunden.
Vom Parkplatz am Beginn des Johannistales aus geht man ein Stück talauswärts der Straße entlang, bis man den Wegweiser Schönalm erreicht. Von da an geht man über die Wiese, bis man zu dem Steig gelangt, der in Serpentinen den Berg hinaufführt. An der Jagdhütte Steilegg vorbeiwandernd kommt die Fleischbank in Sicht. Knapp unterhalb des Kammes geht es weiter vorbei am Grasbergjoch zum Grasbergsattel. Bei der Grasbergalm geht es wieder hinunter ins Tal, wo man zur Kreuzbrücke gelangt. Anschließend muss noch das letzte Stück auf der Straße zurückgelegt werden. Die Gehzeit beträgt sieben Stunden.
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16.05.2012 bis 20.05.2012
Veranstaltungsort: Absam
Das Karwendel bietet eine unglaubliche Vielzahl von fantastischen Motiven. Mit Hilfe einer Kamera un...
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