3.1 Solsteinhaus – Magdeburger Hütte
Innsbruck Seegrube (Dauer: 2 Tage)
- 1. Tag: Mit der Bahn nach Innsbruck, mit dem Bus zur Nordkettenbahn und auf die Seegrube - Frau Hitt Sattel - Gipfelstürmerweg - Jagdhütte Wilde Iss - Solsteinhaus. Dort Übernachtung. Dauer: ca. 5 - 6 Stunden.
- 2. Tag: Für gute Bergsteiger: Großer Solstein (Achtung: bei Nebel
Wegweiser beachten!) - Höttinger Schützensteig (nur für Geübte) - Neue
Magdeburger Hütte. Für Wanderer: Zirler Schützensteig - Neue
Magdeburger Hütte. Ab der Magdeburger Hütte für beide Varianten: Schoberwald Mitteregg -
Söldenbödele - Rauschbrunnen - Allerheiligenhöfe und mit dem Bus zur
Talstation Hungerburg oder mit der Bahn zurück nach Scharnitz. Dauer:
ohne Solstein ca. 4,5 Stunden, mit Gipfel 6 Stunden. Endlich, dem
brodelnden Sog der großen Stadt entschwebend, eröffnet sich ein großartiges
Panorama. Die Frau Hitt, sagenumwoben, der Weg durch stille
Kare, unter düsteren Nordwänden vorbei - Einsamkeit ist angesagt.
Solsteinüberschreitung - ausgesetzter Abstieg - wilde
Schluchteinsamkeit in der Kranebitter Klamm - Rauschbrunnen. Das Ziel
ist nahe. Alles in allem eine ganz große Tour!
3.2 Kuhlochspitze - Solsteinhaus - Großer Solstein - Kleiner Solstein - Magdeburger Hütte
Bahnhof Hochzirl (Dauer: 2 Tage)
- 1. Tag: Mit der Bahn nach Hochzirl - Solenalm - Kreuzjöchl – Kuhlochspitze - Kreuzjöchl - Solsteinhaus. Übernachtung, Dauer: 5 Stunden.
- 2. Tag: Großer Solstein - Kleiner Solstein - Höttinger Schützensteig -
Neue Magdeburger Hütte - Schleifwandsteig - Kranebitten, mit der Bahn
zurück nach Scharnitz. (Achtung: bei Kranebitten hält nicht jeder Zug).
Dauer: 5 - 6 Stunden. Im Aufstieg zum Kuhloch gleitet der Blick über
den Erlsattel und lässt die Herzen höher schlagen, abends die
Schutzhütte, ein Refugium der Geborgenheit - Erleben des zur Neige
gehenden Tages. Kleiner Solstein: der Höchste in der Nordkette lässt
punkto Fernsicht keine Wünsche offen. Erst etwas zögernd, später mutig
geht’s den Höttinger Schützensteig abwärts. Kranebitten - die Bahn -
der Kreis schließt sich. Diese Wanderung ist nur für gute, trittsichere
und schwindelfreie Bergsteiger geeignet.
3.3 Hafelekar - Pfeis - Hallerangerhaus (-alm)
Nordkettenbahn Innsbruck - Hafelekar (Dauer: 2 Tage)
- 1. Tag: Mit der Bahn nach Innsbruck und mit den Bus zur Nordkettenbahn, vom Hafelekar dem Hermann-Buhl-Weg folgend bis zur Pfeishütte (bewirtschaftet). Über das Stempeljoch und den Wilde-Bande-Steig, über das Lafatscher Joch bis zum Hallerangerhaus oder zur Hallerangeralm. In beiden Hütten Übernachtungsmöglichkeit. (ca. 5 - 6 Stunden).
- 2. Tag: Entweder eine gemütliche Heimwanderung durch das Hinterautal
oder für geübte Wanderer über das sehr schön gelegene Melzerdenkmal auf
die Sunntigerspitze (2321 m, ca. 1,5 Stunde). Aufstieg und dann Heimweg
über das Hinterautal nach Scharnitz.
3.4 Umrundung Gleiersch - Halltalkette (Westteil)
Scharnitz (Dauer: 2 Tage)
- Besonderheiten: Wälder und Wasser. Im Bereich Halleranger einziges großes Zirbenvorkommen im Karwendel, auf den Schuttfächern im Hinterautal erreicht die Spirke, ein baumförmiger Verwandter der Legföhre (Latsche) ihre östlichste Verbreitung in den Alpen. In diesem Tal entspringt auch die Isar in einer eindrucksvollen Quellflur. Talort und Ausgangs-/Endpunkt Scharnitz (964 m) - Gleierschtal - Samertal - Stempeljoch (2215 m) - 24 Lafatscherjoch (2081 m) – Halleranger - Hinterautal - Scharnitz (964 m). Teils hochalpine Tour (leicht bis mittelschwierig). Relativ weite Talmärsche auf Forstwegen. Stützpunkte/Labestationen: Möslalm, Pfeishütte, Hallerangerhaus, Hallerangeralm, Kastenalm.
3.5 Quer über die Karwendelketten
Absam (Dauer: 3 Tage)
- Besonderheiten: Keine andere Tour vermittelt so unmittelbar die Größe und Erhabenheit der hochalpinen Natur. Talort und Ausgangspunkt Absam (632 m) - Halltal - Lafatscherjoch (2081 m) - Halleranger - Kastenalm (1220 m) - Birkkar (2635 m) - Schlauchkar - Karwendelhaus (1771 m) - Karwendeltal (19 km Forstweg) - Endpunkt Scharnitz (964 m). Teils hochalpine Tour (mittelschwierig). Nur für konditionsstarke Wanderer. Achtung auf die enormen Höhenunterschiede und den Wassermangel in diesem Gebiet! Stützpunkte: St. Magdalena-Hütte, Herrenhäuser, Hallerangerhaus, Hallerangeralm, Kastenalm, Karwendelhaus, Larchetalm.
Varianten: a) Besteigung der Birkkarspitze (2749 m); b) Überschreitung der Ödkarspitzen (2738 m, 2745 m, 2712 m) und über den „Brendelsteig“ zum Karwendelhaus (schwierig).
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