Themenweg Eng

Der neue Naturlehrpfad Großer Ahornboden - Engalm

Erfahren Sie entlang des attraktiv gestalteten und und didaktisch hervorragend aufbereiteten Themenweges Einzigartiges über das Karwendel, den Bergahorn als Charakterbaumart, , die Bemühungen um den Erhalt des Ahornbodens, die Almwirtschaft sowie die Bewirtschaftung der Engalm einst und jetzt.

 

Zimmer mit Ausblick oder Themenweg mit Aussicht?

Die schroffe Nordkette bei Innsbruck, der Isarursprung "bei den Flüssen" im Hinterautal, der Große Ahornboden und die Laliderer Wände, der Rißbach und die Isarauen, tiefe Schluchten und rauschende Wasser in der Wolfs- und Gleirschklamm. Das Karwendel zeigt sich von vielen Seiten - wissenswert und einzigartig. Der Naturlehrpfad bringt ihnen die Schätze des Gebiets packend und eindrucksvoll näher.

 

Entlang des Ahornbodens

2.218 Bergahornbäume bevölkern den Großen Ahornboden. Der Bergahorn (lat. acer pseudoplatanus) ist die langlebigste und größte heimische Ahornart. Ihr werden die unterschiedlichsten Funktionen zugeschrieben - am Themenweg ist von Viehfutter, Ahornsaft,  Holzverarbeitung und sogar "Sauerkraut" die Rede.



 

Die Hälfte steht im Wald

Rund 50% der Fläche des Naturschutzgebietes Karwendel ist bewaldet und dient somit als Waldweide, Schutzwald, für landwirtschaftliche Zwecke oder auch als Naturwaldreservat, das sich selbst überlassen bleibt ohne jeglichen Einfluß von außen. Wie sieht eigentlich eine Fichte und die Tanne im inneren ihres Stammes aus? Am Naturlehrpfad erfahren Sie es.

 

Alles Käse?

Rund 220 Milchkühe verbringen die Sommermonate auf der Engalm, mit dem Galtvieh (Jungvieh) zusammen weiden bis zu 500 St. Almvieh dort. Sie gehören 10 Bauern aus dem Inntal. Was da alles drinsteckt: Viel (Hand-)Arbeit, eine Menge Milch die täglich zu Käse verarbeitet wird, gemeinsame Tätigkeiten zur Erhaltung der Wege und Almflächen, Zaunarbeiten, kurz um eine "Zweigstelle" des heimischen Hofes, viele Kilometer davon entfernt. So leben die Bauern teilweise ein paar Monate auf der Engalm, bei Wind und Wetter, bei Sonne und manchmal sogar bei Schnee wenn es die letzten Tage auf der Alm langsam kalt wird. Von Anfang Juni bis Mitte/Ende September dauert es, bis sie wieder in die heimischen Ställe zurückkehren. Ist es wie ein Sommerurlaub, Idylle oder Almleben mit allem was dazugehört? Entscheiden Sie es selbst ... übrigens was oder wer steckt eigentlich in den Milchkannen?

 

 

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