Der Bergahorn
als Charakterbaumart, die Almwirtschaft, Daten und Fakten zum Karwendel, die Bemühungen um
den Erhalt des Ahornbodens sowie die Bewirtschaftung der Engalm - einst
und jetzt - davon erzählt der neue Themenweg an sieben Stationen in der Eng.
Die Schätze des Karwendels, beginnen wir an der schroffen Nordkette bei Innsbruck, gehen weiter zum Isarursprung "bei den Flüssen" im Hinterautal, machen einen Abstecher zum Großen Ahornboden und den Laliderer Wänden, der Rißbach und die Isarauen bringen uns wieder zurück auf den Talboden. Wer mag - tiefe Schluchten und rauschende Wasser in der Wolfsklamm oder der Gleirschklamm. Das Karwendel zeigt sich von vielen Seiten - wissenswert und einzigartig. Wir möchten sie Ihnen bei Ihrem Besuch des neuen Themenweges gerne vorstellen!
Am Großen Ahornboden im Rißtal vor der Engalm stehen ca. 2.200 Bergahornbäume - die langlebigste und größte heimische Ahornart. Unterschiedlichste Funktionen werden dem Ahornbaumbestand zugeschrieben, von Viehfutter und sogar "Sauerkraut", Ahornsaft und Holzverarbeitung ist die Rede.
Rund 50% der Fläche des Naturschutzgebietes Karwendel ist bewaldet und
dient somit als Waldweide, Schutzwald, für landwirtschaftliche Zwecke oder auch als Naturwaldreservat, das sich
selbst überlassen bleibt ohne jeglichen Einfluß von außen. Wie sieht
eigentlich eine Fichte und die Tanne im inneren ihres Stammes aus? Am Naturlehrpfad erfahren Sie es.
Rund 220 Milchkühe verbringen die Sommermonate auf der Engalm, mit dem Galtvieh (Jungvieh) zusammen weiden bis zu 500 St. Almvieh dort. Sie gehören 10 Bauern aus dem Inntal. Was da alles drinsteckt: Viel (Hand-)Arbeit, eine Menge Milch die täglich zu Käse verarbeitet wird, gemeinsame Tätigkeiten zur Erhaltung der Wege und Almflächen, Zaunarbeiten, kurz um eine "Zweigstelle" des heimischen Hofes, viele Kilometer davon entfernt. So leben die Bauern teilweise ein paar Monate auf der Engalm, bei Wind und Wetter, bei Sonne und manchmal sogar bei Schnee wenn es die letzten Tage auf der Alm langsam kalt wird. Von Anfang Juni bis Mitte/Ende September dauert es, bis sie wieder in die heimischen Ställe zurückkehren. Ist es wie ein Sommerurlaub, Idylle oder Almleben mit allem was dazugehört? Entscheiden Sie es selbst ... übrigens was oder wer steckt eigentlich in den Milchkannen?
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