Halltal

– Tal mit Geschichte

Der salzige Reichtum des Halltales lockte bereits mutige Kelten in das Gebiet rund um die Herrenhäuser. Im Mittelalter stellten die Salzstollen eine wahre Goldgrube und den Entwicklungsmotor für ganz Tirol dar.

 

Das Halltal


Trinkwasserstollen im Halltal

Im Winter ist das Halltal schattig. Der zweithöchste Berg im Karwendel, der Große Bettelwurf, beansprucht alle Sonnenstrahlen für sich. Erst wenn die Sonne im Februar an Maria Lichtmess in einem steileren Winkel herabfällt, schafft sie es, den steinernen Riesen zu überwinden.  Bis dahin ist die verschneite Straße von den Herrenhäusern über das Gasthaus St. Magdalena bis nach Hall eine der beliebtesten Rodelbahnen der Innsbrucker. Mit Karacho geht es über die Brücken des Halltalbachs.

Zehn Brücken passiert man auf der rasanten Fahrt ins Tal: die Kitzzwengbrücke zum Beispiel, die Geigerbrücke, die Eibentalbrücke oder die Sonnenbrücke. Das Zeichen zum Einkehrschwung gibt der leichte Schwenk über die Klosterbrücke vor St. Magdalena. Im Sommer sind die sieben Kilometer bis zum ehemaligen Salzbergwerk Ausgangspunkt für Wanderungen in das Samertal und zur Pfeishütte.

 

St. Magdalena

Das Gebäude von St. Magdalena besteht seit 1441. Die ehemalige Einsiedelei wandelte sich in späteren Jahren zu einem Frauenkloster. Aus den Anfängen ist noch eine gotische Kapelle mit einem Altar aus dem 17. Jahrhundert erhalten.

 

Das Haus am Ende des Tals war nur für „Herren“

Die Herrenhäuser, die so mächtig am Hang stehen, repräsentierten das den Reichtum der Salzbergleute vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Bergbeamte wohnten und arbeiteten bis vor 150 Jahren in den villaartigen Gebäuden vor dem Übergang zum Samertal. Die Häuser sind nicht öffentlich zugänglich. Interessierte können die regelmäßigen Führungen im Salzbergmuseum in der Haller Altstadt besuchen.

 

Wegbeschreibung ins Halltal

Autobahnabfahrt Hall i. Tirol, dann weiter nach Norden, etwas bergauf, nach dem zweiten Kreisverkehr links abbiegen und immer geradeaus der Salzbergstraße entlang (ca, 2 Km). 

In einer scharfen Rechtskurve, geradeaus weiter fahren. 
Der vordere Teil des Tales ist eine Mautstraße. Weiter zu den Herrenhäusern geht es zu Fuß oder mit dem Rad.

 

 

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