•      

Wallfahrtsort - St. Georgenberg

Die weinende Maria auf dem Altar in St. Georgenberg zieht tausende von Wallfahrern des Nachts in eine andere Welt über Stans, 450 Höhenmeter über dem Inn. Wie für Aschenputtel gemacht scheint die Brücke, die zum Kloster führt.

 

St. Georgenberg

Das Kloster Sankt Georgenberg sieht aus wie ein Straußenei in einem Adlerhorst. Zu groß wirkt das zweistöckige weiße Gebäude hoch oben auf dem freistehenden Fels, oberhalb von Stans mitten im Karwendel.

 

Das älteste Stift in Tirol

Um 950 nach Christus ist Sankt Georgenberg entstanden. Rathold, ein angesehener Ritter aus Bayern, entdeckte das damals verlassene Tal für sich und gründete eine Einsiedelei. Sein Bruder und weitere Anhänger folgten ihm.

Die Wallfahrt brachte ein Bild der weinenden Maria nach Sankt Georgenberg.
Rathold entdeckte es auf einer Pilgerreise nach Rom und Compostela. Anfangs brachte er es in seine Höhle am Berg. Heute steht es auf dem barocken Altar der Kirche.

 

„Die Hohe Brücke“

Das Kloster ist über eine Holzbrücke aus dem 16. Jahrhundert erreichbar.
Die „Hohe Brücke“, so heißt sie, ist denkmalgeschützt.

Eine Auszeichnung der Europäischen Union für den Erhalt von kulturellem Erbe aus dem Jahre 2004 ist am burgähnlichen Eingang befestigt. Das Wappen vom Abt in Fiecht darüber ist in blau und rot gefasst. Dahinter ein Überbau mit einem gotischen Gewölbe. Die Holzbrücke wird mit Schindeln geschützt. Mit einer leichten Linkskurve schwingt sie sich zum nächsten Felsblock. Der Audi, der an diesem Frühlingstag darüber holpert, hat die Seitenspiegel eingeklappt. Die Holzverstrebungen, die das Dach halten, stehen nämlich zu eng.

 

Auch „Wallfahrts-  und Besinnungszentrum in Tirol“

Die Patres, die sich um Ruhe suchende Gäste im Kloster kümmern, organisieren am Donnerstag Abend Nachtwallfahrten ins Kloster. Dann ziehen Lichterketten den Berg hinauf. Nach dem gemeinsamen Beten gibt es im Restaurant eine gute Tiroler Speisekarte.

 

Anfahrtsbeschreibung

Von Stans bis St. Georgenberg sind es etwa 1 ½ Stunden. Es gibt drei Möglichkeiten um zum Kloster zu gelangen. Die zwei Kreuzwege, entweder über Maria Tax, oder über Weng. Die dritte Möglichkeit führt über die Wolfsklamm. Der Weg über die Wolfsklamm ist der schnellste, verlangt jedoch am meisten Trittsicherheit.

 

 

« zurück

NEWSLETTER

Wenn Sie regelmäßig aktuelle Informationen über den Alpenpark Karwendel erhalten möchten, tragen Sie sich bitte hier ein:
zur Newsletteranmeldung...

VERANSTALTUNGEN

Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht über kommende Veranstaltungen:
zum Veranstaltungskalender...

WETTER

Das aktuelle Wetter in der Alpenparkregion finden Sie hier:
zum Wetterbericht...

Facebook, Blog & Co

FACEBOOK
TWITTER
BLOG

ALPENPARK ON ...

Filme über den Alpenpark gibts seit Kurzem auch auf YouTube.
Videos ansehen...

KONTAKT

Verein Alpenpark Karwendel
Gemeindeamt Scharnitz
Adolf-Klinge-Pl 7
A-6108 Scharnitz, Austria
Tel.: +43 (0)5245-28914
E-Mail: info@karwendel.org


Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union
© Copyright 2009 Verein Alpenpark Karwendel | Impressum | webdesign by comdesign.net