- im Alpenpark gibt es nicht nur eine Fülle von verschiedenen Waldtypen, sondern teilweise auch sehr alte Waldbestände, die naturschutzfachlich einen ausgesprochen hohen Wert besitzen.

In den Höhlen der alten Bäume finden nicht nur zahlreiche Spechtarten
wie der Weißrückenspecht ideale Lebensräume,
sondern eine gesamte Lebensgemeinschaft mit unzähligen Käferarten etc.
sind an alte Wälder gebunden. Es ist erklärtes Ziel des Alpenparks
diese alten Waldbestände zu erhalten. Dafür werden gemeinsam mit
Grundbesitzern sog. Naturwaldzellen eingerichtet.
Bisher gibt es ca.
400 ha - es sollen weitere folgen! Naturwaldreservate sind urwaldartige Waldteile, die für die natürliche Entwicklung des Ökosystems Wald bestimmt sind und in denen jede unmittelbare Beeinflussung unterbleibt. Sie sind ein Beitrag zur Erhaltung und natürlichen Entwicklung der biologischen Vielfalt und dienen der Forschung, der Lehre und der Bildung.
Der Waldeigentümer verpflichtet sich alle eigenen Nutzungen (mit Ausnahme der Bejagung) zu unterlassen und wird für den wirtschaftlichen Entgang und den Betreuungsaufwand gerecht entschädigt. Es wird ein zivilrechtlicher Vertrag abgeschlossen der die Eigentumsverhältnisse nicht berührt.
» Informationen zum Förderprogramm des Landes

DI Dr. Michael Haupolter
Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Umweltschutz
Tel.: + 43 (0) 512 508-3466
michael.haupolter@tirol.gv.at
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