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Naturkunde> Zoologie
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| Alpen Steinbock |
Info |
Der Alpensteinbock wird als König der Berge bezeichnet. Sein imposanter Kopfschmuck (Länge bis zu mehr als 1 m, Gewicht: 10 bis 15 kg) hat unter anderem zu seiner Ausrottung im 16.-17. Jahrhundert geführt.
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Der Mensch sah im Bezwinger des menschenfeindlichen Gebirges ein übernatürliches Wesen und schrieb ihm außergewöhnliche Kräfte und Fähigkeiten zu. |
Alpen Steinbock (Capra ibex)
Der Alpensteinbock galt als Universalheilmittel gegen alle Krankheiten, fast alle seine Körperteile waren begehrt: Steinbockblut sollte gegen Blasen- und Nierensteine wirken, das Steinbockhorn krampfstillend gegen Kolik und Vergiftung, das Herz und "Herzkreuzlein" sollte Sterbende ins Leben zurückrufen und unheilbare Krankheiten heilen.
Die Folge war die starke Dezimierung und Ausrottung des Bestandes. |
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Bereits im Jahre 1499 wurden im Alpenraum erste Wiedereinbürgerungen mit folgenden Schutzmaßnahmen durchgeführt: Jegliche Störung der Tiere war verboten, Einstandsgebiete durften nicht betreten werden, Beerenpflücken wurde generell verboten. Die Kühe auf den Almen durften keine Glocken tragen, Sennerinnen war das Jodeln verboten und Wilderer drohte die Todesstrafe oder Galeerenstrafe.
Trotzdem war diese Wiedereinbürgerung ohne Erfolg und misslang infolge einer Klimaverschlechterung. |
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