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| Karwendelmoore wieder zum Leben erweckt! Österreichische Bundesforste und Alpenpark Karwendel präsentieren erfolgreiche Moorrenaturierungen im Karwendel Eben am Achensee, am 23. Juli 2008. Der Alpenpark Karwendel und die Österreichischen Bundesforste haben heute eine umfassende Bilanz der Moorrenaturierungen im Karwendel präsentiert. Bei der Presseexkursion zum Raberskopfmoor wurden nicht nur die unterschiedlichen Maßnahme erläutert, sondern es konnten bereits erste naturkundliche Erfolge vorgestellt werden. „Die Maßnahmen sind umgesetzt, das Leben kehrt in die Karwendelmoore zurück“, freuen sich Öbf AG und Alpenpark und bedanken sich bei allen Projektpartnern und Weideberechtigten. |
![]() ©Günter Haselwanter |
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Pressemitteilung PDF [230 KB] >> Fakten Moorrenaturierung [230 KB] >> Bild JPG [3 MB] >> Moore weltweit bedrohte Lebensräume! Moore gehören zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen weltweit. Entwässerung, Torfabbau und intensive Bewirtschaftung führten über Jahrzehnte zu einem schleichendem, aber stetigen Verlust. Auch in Österreich wurden vor allem in den 60er und 70er Jahre riesige Feuchtgebiete trockengelegt. Seit 2000 wurde auf Initiative „Aktiv für Moore“ der Österreichischen Bundesforste, der Universität Wien und des WWF Österreich ein nationales Programm zur Rettung und Wiederherstellung von Mooren gestartet. Die Maßnahmen im Alpenpark Karwendel sind Teil dieses Programms. Konsequente Umsetzung vor Ort! Auch wenn man beim Karwendel zuallererst an schroffe Berge, Wälder und den Ahornboden denken mag, befinden sich dort auch wertvolle Moore, die ein wesentlicher Beitrag zur Biodiversität des Schutzgebiets leisten. Sie beherbergen spezialisierte Tier- und Pflanzenarten wie den Sonnentau, die Moorbeere oder seltene Moorlibellen. Vor allem in den 70er Jahren wurde die Karwendelmoore durch Entwässerung trockengelegt, oftmals auch aufgeforstet oder beweidet, was zu einem Verlust dieser typischen Lebensräume führte. Seit 2005 sind vom Naturraummanagement der Bundesforste gemeinsam mit dem Alpenpark Karwendel und in enger Abstimmung mit den Weideberechtigten aktive Maßnahmen zur Wiederherstellung umgesetzt worden. „Dabei konnten wir in 5 Mooren 290 (!) Lärchenholzdämme errichten, Entbuschungsmaßnahmen setzen und durch fachgerechte Zäunung von rund 3000 lfm über 10ha an Weidefreistellung erreichen“, erklärt Andreas Strudl, der sich für die lokale Umsetzung verantwortlich zeichnet. „Es wurde bei der Umsetzung der Maßnahmen besonders behutsam vorgegangen“, versichert Strudl weiter. Beeindruckende Ergebnisse „Den Karwendelmooren steht das Wasser wieder bis zum Hals – und das ist gut so!“, freut sich Hermann Sonntag vom Alpenpark Karwendel über die erfolgreichen Maßnahmen, die nicht ohne positiven Folgen für die Natur bleiben. „Wir können durch unser Monitoringprogramm genau feststellen, dass das Leben in den Mooren zurückkehrt“, erläutert Sonntag weiter. Von den Maßnahmen und vom „Neuen Leben“ von Sonnentau, Torfmoosen und Co konnten sich alle Teilnehmer bei der heutigen Presseexkursion überzeugen. Dank Öbf AG und Alpenpark bedanken sich bei den gemeinsamen Partnern wie Universität Wien, WWF Österreich, dem ÖAV, Sektion Hall (Umweltbaustelle) für die gute Zusammenarbeit und beim Land Tirol, Abt. Umweltschutz für die Mitfinanzierung aus Mitteln des Naturschutzfonds. Ein besonderer Dank gilt den Weideberechtigten. Pressemitteilung PDF [230 KB] >> Fakten Moorrenaturierung [230 KB] >> Bild JPG [3 MB] >> Kontakt: Andreas Strudl, Österreichische Bundesforste: 0664-8197511; andreas.strudl@bundesforste.at Hermann Sonntag, Alpenpark Karwendel: 0664-2041015; hermann.sonntag@karwendel.org |
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