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Entdeckungen im Tristenautal

Bei einem unserer Besuche im Tristenautal konnten wir einen Schwarzspecht entdecken, der direkt neben dem Wanderweg, in aller Ruhe, auf diesem Baumwipfel saß und sich von uns ausgiebigst fotografieren ließ. Außerdem standen ein Kohlweißling und ein kleiner Laubfrosch an diesem Tag für uns Modell!

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Schwarzspecht

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Schwarzspecht

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Kohlweißling

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Grasfrosch

Aber auch die Formenn eines innovativen Hochwasserschutzes gibt es im Tristenautal zu entdecken. Nach der Hochwasserkatastrophe in Pertisau von 1992, als der Pletzach- und der Tristenauerbach über die Ufer traten, war es oberstes Ziel ähnliche Überflutungen in Zukunft zu verhindern. Es gibt nun ein Überwachungssystem. Im Falle eines Hochwassers werden die Überflutungsräume aktiviert und das Wasser kontrolliert zum Versickern gebracht. Des Weiteren gibt es Fangrechen für größeres Material wir Wurzeln, Felsblöcke, Äste….., die verhindern das alles Richtung Pertisau transportiert wird.

Monitoring Tristenautal

Überwachungssystem

Fangrechen Falzthurntal

Fangrechen

Versickerungsflächen Falzthurntal

Ableitung in Versickerungsflächen

Hier könnt ihr sehen wo genau der Rundwanderweg mit all seinen Entdeckungen verläuft: Karte


Der nordöstliche Nachbar des Karwendels - der Vorderunnütz

An meinem arbeitsfreien Tag war ich schon wieder in den Bergen unterwegs. Diesmal zwar nicht auf den Pfaden IM Karwendel, dafür mit einem gigantischen Blick AUF das Karwendel. Hier der Blick vom Vorderunnütz, übrigens eine sehr empfehlenswerte Tour.

Blick vom Vorderunnütz

Klar zu erkennen der Achensee von dessen Ufer sich die Flanken von Seeberg- und Seekarspitze empor strecken. Hier sind oft die Steinböcke unterwegs.


Karwendelmarsch

Der Karwendelmarsch 2014 ist Geschichte und die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg. Über 2000 Wanderer trotzten dem schlechten Wetter und marschierten 52km von Scharnitz bis nach Pertisau. Auch die Ranger waren im Einsatz und informierten zahlreiche interessierte Wanderer am Kleinen Ahornboden und auf der Falkenhütte über Steinbock, Gams, Murmeltier und Adler. Wir freuen uns schon auf den Karwendelmarsch 2015 und hoffen, dass dabei die Sonne wieder etwas öfter zum Vorschein kommt.

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Was genau tut ein Ranger?

Diese Frage wird uns oft gestellt. Die meisten haben eine vage Vorstellung von dem Begriff “Ranger”, so ganz genau weiß dann aber doch niemand was wir tun. Die einen sehen in uns eine mobile Informationszelle, die anderen das menschliche Antlitz des Naturparks, die nächsten erkennen uns als Naturforscher, und manche wiederum haben größten Respekt, da sie in uns ein Kontrollorgan sehen. Und tatsächlich ist unsere Aufgabe sehr vielfältig, so dass alle irgendwie ein bißchen Recht haben.

Nachfolgende Bilder sollen euch einen Eindruck von unseren letzten Wochen geben:

Beobachtung

Revierkontrolle Flussuferläufer

Überprüfung eines Bescheides von 1927 bezüglich der Ausweisung von einigen Ahornbäumen als Naturdenkmal

Besucherinformation

Erklärungen zum Naturpark und Gespräche mit Besuchern

Besucherzählung

Besucherzählung – ein Wochenende lang wurde an beiden Tagen jeweils von 8:00-18:00 Uhr an allen Hauptzugängen ins Karwendel gezählt wieviele Besucher sich in das Gebiet hinein bewegen. Für uns eine gute Grundlage um weitere Planungen durchzuführen oder Aussagen mit Zahlen zu belegen.

Rangerführung Gramai

Jeden Montag die kostenlose Führung in der Gramai am Achensee – Mit den Rangern unterwegs

Ahornbäume zäunen

Ahornbäume zäunen und Reparaturarbeiten

Müll sammeln

Müll sammeln

Naturbeobachtung mit Spektiv

Präsenz auf Hütten, Austausch und gemeinsames Beobachten mit Besuchern

Hilfestellung

Hilfestellung im Gelände

Fotoarchiv und Datenerhebung

Fotoarchiv und Datenerhebung


Isar-Müllsammelaktion

Am 02.08.2014 gab es dieses Jahr eine Müllsammelaktion von Leuten aus Tirol und Bayern. Sie haben sich gemeinsam getroffen, um das Juwel des Karwendels bzw. die Isarufer zu säubern. Unerwartet viel Müll, trotz Hochwasser in der vorhergehenden Woche, konnte bei dieser Aktion gesammelt werden (250kg). Vielen Dank an die fleißigen Helfer. Großer Dank gebührt den Jungs des “derneueverein.com”, welche die Aktion ins Leben gerufen und durchgeführt haben.

Danke Jungs, wir hoffen auf weitere Aktionen von euch!


Schnell ins Trockene

Alpendohlen (Pyrrhocorax graculus) sind sehr elegante und schlaue Vögel, sie sind sehr gesellig und leben hauptsächlich im Hochgebirge. Sie profitieren vom Tourismus, denn er bietet ihnen oft das ganze Jahr hindurch Nahrung und Unterschlupf, wie man auf den Bildern erkennen kann. Aber die Vögel können bis zu 3400m Höhe leben.

Alpendohlen am Karwendelhaus

Alpendohlen am Karwendelhaus

Alpendohlen am Karwendelhaus

Alpendohlen am Karwendelhaus


Aktuelle Wegsperrung Richtung Lamsenjochhütte

Nachfolgende Information zur Wegsperrung zur Lamsenjochhütte:

Aufgrund festgestellter, massiver Bodenveränderungen in Form von Rissen im Bereich der Steiganlage LJH-Hochnissl (Bereich Steinkarl) ist aktuell der Steig Brudertunnel-Hochnissl gesperrt; als Folgeerscheinung und bis zum Abschluss der weiteren Untersuchungen ist auch der Wanderweg Via Alpina 227 von der Stallenalm auf die LJH gesperrt (siehe Karte – betrifft nur den letzten Abschnitt nach der Abzweigung vom Fahrweg).

Wegsperrung

 

Wer also in den nächsten Tagen die Lamsenjochhütte als Ziel anvisiert, kann das von der Schwazer Seite aus nur über den Fahrweg tun, ansonsten stehen alternativ weiterhin die Möglichkeiten von der Gramai oder der Eng aus zur Verfügung.

 


Der Schwalbenschwanz

Bei unserem Einsatz Richtung Hochplatte am Achensee ist dieser Schwalbenschwanz vor unseren Füssen gelandet. Tatsächlich kommt er in Höhen bis zu 2000m ü NN vor. Gerne bevorzugt er dabei sonniges und offenes Gelände.

Schwalbenschwanz

Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) gehört bei uns mit zu den größten und auffälligsten Tagfaltern, namensgebend sind die “Schwänzchen” an den Hinterflügeln. Traurigerweise zählt er hier auch zu den gefährdeten Schmetterlingsarten (Rote Liste: Gefährdungsgrad 3).

Eine Besonderheit gibt es noch zu erwähnen: Die Falter sammeln sich zu Balzzwecken besonders gerne an der Spitze grasiger Hügel. Man nennt dieses Verhalten auch “hill-topping” oder “Gipfelbalz”. Kennt ihr vielleicht solche Stellen?


Mit positivem Beispiel voran....

Im Sommer vor 2 Jahren haben wir Ranger unterhalb der Tölzer Hütte eine größere Fläche von Müll-Altlasten und Bauschutt gefunden. Wie bei einigen anderen Hütten auch und früher oftmals sehr üblich, wurde früher der anfallende Hüttenmüll auf diese Art und Weise entsorgt.

Umgehend haben wir mit der Sektion Tölz, den zuständigen Leuten und dem Hüttenwart Kontakt aufgenommen.

Zu Sonnwend diesen Jahres haben engagierte Sektions-Mitglieder mit eigenen Händen stundenlang aufgeräumt und alles in Big Bags verstaut, die dann im Zuge der Sanierungsarbeiten auf der Hütte (neue Kläranlage) mit dem Helikopter ausgeflogen wurden.

Tölzer Hütte Aufräumarbeiten copyrigth M. Nichtl (1) Tölzer Hütte Aufräumarbeiten copyrigth M. Nichtl (3) Tölzer Hütte Aufräumarbeiten copyrigth M. Nichtl (4) Tölzer Hütte Aufräumarbeiten copyrigth M. Nichtl (5) Tölzer Hütte Aufräumarbeiten copyrigth M. Nichtl (6)

Ein sehr positives Beispiel wie Zusammenarbeit aussehen kann. Und herzlichen Dank an die Sektion, den Hüttenwart, alle Unterstützer und die Hüttenpächter, sich dem Thema anzunehmen und diesbezüglich Verantwortung zu übernehmen.

Eine super Sache!


Wasser gegen Weg....

…aktuell aus dem Hinterautal

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