Eine Person, die ein blaues Hemd und einen Rucksack trägt, geht durch einen dichten, grünen Wald mit hohen Lebensbäumen, wobei das Sonnenlicht durch die Blätter fällt.

Lebensbäume für unsere Wälder

Biodiversität sichern in den Wäldern der Tiroler Naturparke

Hintergrund

Die heimischen Wälder beherbergen einen wichtigen Teil der heimischen Biodiversität. Ein entscheidender Faktor für viele Arten ist dabei das Vorhandensein von „Totholz“, das sowohl als Lebensraum dient für Spechte, Eulen und baumbewohnende Fledermäuse als auch Nahrungsquelle für zahlreiche Käfer, Pilze und andere Organismen. Neben Naturwaldreservaten bzw. Naturwaldzellen ist es aus ökologischer Sicht bedeutsam, auch im bewirtschafteten Wald Totholz und andere Strukturen wie Wurzelteller zu belassen, um einen lebendigen Wald zu erhalten.

Kleiner Beitrag mit großer Wirkung

Vor diesem Hintergrund haben die Tiroler Naturparke die Initiative „Lebensbäume“ gestartet. Es ist das Ziel in den Naturpark-Wäldern gemeinsam mit der Forstwirtschaft, den Grundbesitzern und Nutzungsberechtigten Totholzbäume für Spechte & Co für die Zukunft zu sichern. Jeder Totholzbaum mit einem Mindestdurchmesser von 40 BHD und ca. 8 m Höhe wird einmalig mit 70 € and die Grundbesitzer abgegolten. Die Grundbesitzer bzw. die Nutzungsberechtigten verpflichten sind im Gegenzug gegenüber dem jeweiligen Naturpark den Baum mindestens 20 Jahre zu belassen.

Drei Personen stehen in einem Wald neben einem Baum mit dem Bild einer Fledermaus; zwei von ihnen zeigen auf das Bild, um die Verbindung zwischen Wildtieren und Lebensbäumen zu verdeutlichen.

Wir suchen Unternehmen und Organisationen als Baumpaten

Das Initiative „Lebensbäume“ soll über private Sponsoren – Unternehmen und Einzelpersonen – finanziert werden. Die Sponsoren erhalten eine Urkunde und je nach Sponsoringhöhe einen Schlüsselanhänger oder einen Holzspecht. Neben den konkreten Erhalt der Totholzbäume findet auch begleitende Bewusstseinsbildung für, Grundbesitzer*innen und für Mitarbeiter*innen des Sponsors statt.

1 Lebensbaum um
120 Euro (Privatpersonen) bzw.
600 Euro (Unternehmen; mindestens 5 Bäume

Mit einem einmaligen Beitrag von 120 Euro bzw. 600 Euro bist du dabei! Willst du die Patenschaft gleich für mehrere Lebensbäume übernehmen? Auch das ist selbstverständlich möglich! Die Grundbesitzer erhalten für den Totholzbaum 70 €, der Naturpark behält sich für die Abwicklung 50 € ein.

Ich möchte Lebensbaumpat*in werden – Was muss ich tun?

Nimm Kontakt mit dem Naturpark Karwendel auf.
Du teilst uns mit, wie viele Patenschaften du übernehmen möchtest.
Wir unterbreiten dir einen Vorschlag (Standorte mit Karte).
Bist du mit dem Vorschlag einverstanden, bekommst du von uns die Rechnung.
Ebenso schicken wir dir eine Urkunde mit der Anzahl und dem Standort deiner Lebensbäume.
Per Newsletter informieren wir dich über den Fortschritt des Projekts und Veranstaltungen zum Thema.

Gegenleistungen

In einer Tabelle sind fünf Leistungskategorien mit vier Stufen aufgeführt: Basis, Ab 5 Lebensbäume, Ab 10 Lebensbäume und Extra, wobei die Punkte angeben, welche Stufe die jeweilige Leistung bietet.

Deine Ansprechpartnerin bei Rückfragen

Eine Frau mit langen, glatten Haaren lächelt in die Kamera. Sie trägt eine kastanienbraune Jacke mit Reißverschluss und ein Namensschild mit der Aufschrift "Naturpark Karwendel". Der Hintergrund ist einfarbig und grau.

Naturpark Karwendel
Magdalena Haidegger, MSc
Unterer Stadtplatz 19, 6060 Hall in Tirol
T: +43 68120106771
E: magdalena.haidegger@karwendel.org
I: www.karwendel.org

Ein gemeinsames Projekt der Tiroler Naturparke

Das Logo des Naturparks Ötztal, Partner im Naturschutz, zeigt eine stilisierte gelbe Sonne und einen Berg auf blauem Hintergrund mit dem Text "NATURPARK ÖTZTAL" in Weiß und Gelb.
Logo für den Naturpark Karwendel mit einem großen grünen "K" mit schwarzen Pinselstrichen und dem Text "Naturpark Karwendel" darunter, zum Download verfügbar.
Das Logo des Naturparks Kaunergrat zeigt einen stilisierten Steinbock über dem Parknamen, darunter in kleinerer Schrift "Pitztal & Kaunertal", um den Status als stolzer Partner der Region zu unterstreichen.
Das Logo des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen zeigt einen grünen Kreis mit einer stilisierten Berggrafik und daneben den Namen des Parks in deutscher Sprache, um seinen Status als Partner der regionalen Naturschutzbemühungen zu unterstreichen.
Logo für den Naturpark Tiroler Lech mit stilisierten grünen und blauen Linien, die einen Hügel bilden, und einer Libellenzeichnung über dem Text, die die Essenz des Naturparkmanagements widerspiegelt.

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Naturpark Karwendel