Hintergrund
Ziel des Projekts KlimaWald ist es, grenzüberschreitend Bewusstsein für die Rolle des Waldes im
Kontext von Klimawandel, nachhaltiger Energiegewinnung und Klimaschutz zu schaffen. Aufbauend
auf bestehenden Materialien und Erkenntnissen (z. B. Energieholz-Potenzialstudie des Bayerischen
Oberlands, KlimaAlps, KlimaRucksack, Waldpädagogik-Leitfaden) sollen neue Bildungsangebote und
Schulungsmaterialien entwickelt, getestet und regional verankert werden. Menschen werden
ermutigt, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen, Multiplikatorinnen erhalten Werkzeuge, um Reflexion bei anderen anzuleiten, und das gewonnene Wissen wird weit über den Projektkontext hinaus verbreitet.
Das grenzüberschreitende Projekt KlimaWald verknüpft Waldpädagogik, Klimaschutz und Energiekompetenz mit einem starken regionalen Bezug. Ziel ist es, Bewusstsein für die Rolle des Waldes als nachwachsender Rohstoff und Klimaregulator zu schaffen – und das durch praxisnahe, modulare Bildungsangebote für weiterführende Schulen, Erwachsene und Multiplikatorinnen.
Das Projekt richtet sich insbesondere an weiterführende Schulen, Erwachsene sowie
Multiplikatorinnen (z. B. Rangerinnen, Naturpädagoginnen, Lehrkräfte, Stadt- und Revierförsterinnen). Geplant sind modulare, ortsunabhängige Angebote, eine gemeinsame
Materialbasis auf beiden Seiten der Grenze sowie mindestens zehn Pilotaktionen (je fünf pro
Länderseite). Darüber hinaus wird eine Weiterbildung für Alumni der Klimapädagoginnen-Ausbildung und zwei spezifische Lehrerinnen-Fortbildungen mit Lehrplanbezug realisiert.
Mit Partnern wie EWO, NPK und HSWT sowie der Einbindung des Naturparks Tiroler Lech, des
Naturparks Ammergauer Alpen und des Landkreises Garmisch-Partenkirchen wird KlimaWald zu
einem nachhaltigen Bildungsangebot im Alpenraum – verankert in der Region, mit Strahlkraft über die
Grenze hinaus.
Eckdaten zum Euregioprojekt „KlimaWald“
Projektzeitraum: 01.01.2026 – 30.06.2027
Projektart: EZWK Mittelprojekt
Projektumfang: € 99.964,40 bei einer Förderquote von 75%
beteiligte Projektpartner: Bürgerstiftung Energiewende Oberland (Leadpartner), Naturpark Karwendel, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf