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KlimaAlps – Klimawandel sichtbar machen

KlimaAlps will die Potenziale zum Klimaschutz in jedem Einzelnen wecken und wirksam werden lassen. Wir wollen regional auf den Klimawandel aufmerksam machen und der breiten Bevölkerung Anstöße zum Nachdenken und Handeln für den Klimaschutz geben. Dabei ist uns wichtig, dass wir auf fundierten Forschungsergebnissen aufbauen und einen nachhaltigen Wissenstransfer von der Forschung zur Bildung schaffen.

Die Projektregion umfasst Tirol, Oberösterreich und das bayerische Oberland.

Um ein breites Publikum zu erreichen, arbeitet KlimaAlps mit drei Bausteinen:

KlimaPädagogInnen – die Ausbildung

Im Projekt wird eine Ausbildung für KlimaPädagogInnen entwickelt und getestet. Im Laufe der Ausbildung eignen sich die TeilnehmerInnen sowohl Fachwissen als auch didaktische Fertigkeiten an um das Thema unterschiedlichen Zielgruppen näherbringen zu können. Nachdem die für 2021 geplanten Pilotläufe coronabedingt abgesagt werden mussten, wird die Ausbildung im ersten Halbjahr 2022 projektintern durchgeführt, evaluiert und überarbeitet. Im September 2022 wird dann der erste reguläre Durchgang der Ausbildung starten. Gemeinsam mit dem Landesforstdienst Tirol bietet der Naturpark das Modul “Bergwald im Klimawandel” an.

KlimaTope – die Sichtbarmachung

KlimaTope zeigen den Klimawandel in der Landschaft, hinterlegt mit zielgruppenspezifisch aufbereiteten wissenschaftlichen Informationen. Im Projekt wurden an sieben Standorten in Österreich und Bayern KlimaTope zu den folgenden Themenbereichen errichtet: Hochgebirge, Moore, Flüsse und Seen, Mensch und Siedlung, Bergwald sowie Landwirtschaft.
Zielgruppen sind Umwelt- und NaturbildnerInnen in der Ausbildung sowie die breite Bevölkerung und TouristInnen in der Projektregion. zu den Themenbereichen der KlimaTope werden sowohl eine Forschertasche als auch eine Wanderausstellung entwickelt.

Der Naturpark Karwendel hat gemeinsam mit dem Landesforstdienst und mit Unterstützung durch die Stadt Innsbruck das KlimaTop zum Thema Bergwald im Klimawandel an der Nordkette umgesetzt. Mehr dazu hier.

KlimaAlps – das Netzwerk

Nur gemeinsam können wir unser Ziel erreichen – dafür bauen wir das KlimaAlps Netzwerk zwischen Wissenschaft – Bildung – politischen Entscheidungsträgern und regionalen Umsetzern auf.

Die Vernetzung der relevanten Akteure führt zu einer Stärkung der Wahrnehmung des Themas und des Wissenstransfers Forschung-Bildung. Über KlimaAlps_Netzwerk werden Know-How und Erfahrung der AkteurInnen in der Projektregion gebündelt und in die Umsetzung des Projekts eingebracht. Steter Austausch bildet alle AkteurInnen themenspezifisch weiter.

KlimaAlps baut auf dem EU-geförderten Vorgängerprojekt KlimaPädagoge auf, das den Bedarf an Klimawandelbildung und an verstärktem Wissenstransfer von Wissenschaft zu Bildung im bayerischen Oberland und Nordtirol erhoben hat.

Für die Umsetzung des von Interreg Österreich-Bayern unterstützten Projekts KlimaAlps arbeiten die Projektpartner Bürgerstiftung Energiewende Oberland (Projektleitung), Naturpark Karwendel, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Umweltforschungsstation Schneefernerhaus, Universität Innsbruck und Klimabündnis Oberösterreich im engen Austausch zusammen. Das Projekt läuft von 01.07.2019-30.06.2022.

Das Projekt KlimaAlps (AB248) wird zu 75% gefördert durch das Programm Interreg Österreich-Bayern 2014-2020 mit Mitteln aus dem EFRE Fonds.

Das Projekt wird außerdem gefördert vom Land Tirol und vom Land Oberösterreich.

Weiter Informationen zum Projekt finden Sie unter www.klimaalps.eu

Aktuelle Meldungen zum Projekt

Projektdaten „KlimaAlps – Klimawandel sichtbar machen“

Laufzeit: 01.07.2019 – 30.06.2022
Förderprogramm: INTERREG V-A Österreich-Bayern 2014-2020, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)
Projektnummer: AB 248
Gesamtkosten: 821.880,76 €
EFRE Fördersumme: 616.410,57 €
Beteiligte Projektpartner

  • Bürgerstiftung Energiewende Oberland (Projektleitung)
  • Naturpark Karwendel (Projektpartner)
  • Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Klimaschutzmanagement und Tourismusverband ZugspitzRegion (Projektpartner)
  • Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (Projektpartner)
  • Universität Innsbruck (Projektpartner)
  • Klimabündnis Oberösterreich (Projektpartner)

Kontakt

Dr. Cornelia Baumann
Projektleiterin KlimaAlps
Energiewende Oberland
Bürgerstiftung für Erneuerbare Energien und Energieeinsparung
Am Alten Kraftwerk 4
82377 Penzberg
Tel: +49 8856 / 80 53 6-24
baumann[at]energiewende-oberland.de

Logos von Universität Innsbruck, KlimaAlps, Energie Wende Oberland, Klimabündnis Österreich, Naturpark Karwendel, Landkreis Garmisch-Partenkirchen und Umwelt Forschungsstation Schneefernerhaus.
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Interaktive Karte der KlimaAlps Projektregion

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