sperlingskauz 2

Bildnachweis: W. Kuehn

Sperlingskauz Glaucidium passerinum

Steckbrief

Gefährdung & Schutz: RL-T: DD, RL-Ö: LC, Anhang 1 VS-RL
Bestandstrend in Österreich: vermutlich stabil (BIRDLIFE INTERNATIONAL 2004)
Bestand T: 1.200-1.500 (Atlas der Brutvögel Tirols 2022)
Bestand Ö: 4.300-7.000
Status im Karwendel: Brut nachgewiesen
Geschätzter Bestand im SPA Karwendel:
(140) 350-400 (600) Reviere, möglicherweise jedoch deutlich höher: [(325) 450-650 (800) Reviere]
Anz. Beob.: 136
Beob. Rev.: 104-110
Dichte max.: 1,52 R/km²

Beschreibung

Der Sperlingskauz ist die kleinste in Mitteleuropa heimische Eule. Der mit einer Größe von 16 bis 17 Zentimetern bei den Männchen und 18 bis 19 Zentimetern bei den Weibchen knapp starengroße Vogel ist aufgrund seiner Kleinheit, seines Aktivitätsprofils und seines Verhaltens recht gut bestimmbar. Die Flügelspannweite beträgt etwa 35 Zentimeter beim Männchen und 38 Zentimeter beim Weibchen. Das Männchen wiegt im Durchschnitt 59 Gramm, das Weibchen zwischen 99 Gramm vor dem Brutbeginn und 69 Gramm zum Ende der Brutzeit. Der Sperlingskauz ist ein erfolgreicher Kleinvogeljäger. Sein Nahrungsspektrum ist sehr groß und umfasst insgesamt über 50 Vogelarten bis Buntspechtgröße. Häufig werden Buchfinken und Tannenmeisen erbeutet. Des Weiteren gehören zu seinen Beutetieren Säugetiere wie zum Beispiel Spitzmäuse, Ratten, Erdmäuse, Rötelmäuse und Bilche, Amphibien und Reptilien.

Ein dichter Wald mit hohen, schlanken, immergrünen Bäumen und kleineren grünen Sträuchern, die den sonnenbeschienenen Boden bedecken, wo ein Sperlingskauz zwischen den Ästen nisten könnte.
Bildnachweis: B. Pfandl

Faktoren für die Verbreitung

Vor allem durch die Verbreitung der Beutevögel beeinflusst.

Verteilung im Karwendel

Verschiedene Wälder im gesamten Gebiet, nur selten unterhalb von 1000 m.ü.M.

Eine topografische Karte ist in ein Raster mit kreisförmigen Markierungen an verschiedenen Schnittpunkten unterteilt, die von einer roten Grenze umrandet sind - perfekt, um den schwer fassbaren Sperlingskauz in seinem natürlichen Lebensraum aufzuspüren.

Erhaltungsziel

Ein Bestand von mindestens 350 Revieren ist zu erhalten, wobei aufgrund der Fluktuationen in einzelnen Jahren auch deutlich niedrigere Bestände zu tolerieren sind.

Managementbedarf

Derzeit kein Managementbedarf.

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