Schlepper

Zunächst nutzte man Schlepper, um Holz auf Straßen zu transportieren und auf Wegen aus dem Wald zu ziehen.

In Zuge der Walderschließung kamen die Schlepper seit den 1950er Jahren  mehr und mehr beim Holztransport bzw. auch zum Holzrücken zum Einsatz.

Ein mit großen Baumstämmen beladener Traktor fährt einen steilen, nicht asphaltierten Waldweg neben einer hölzernen Leitplanke hinunter.
Bei der Holzabfuhr auf dem Schlepperweg im Estergebirge; Archiv Geschichtsverein Eschenlohe

Als man die Schlepper mit Seilwinden ausstattete, war es dann auch möglich, Holz aus den Waldbeständen herauszuziehen, also zu rücken, ohne die Waldböden zu befahren.

Die Seillängen erlaubten eine Reichweite von 20m. Dies bestimmte in Zukunft den Abstand der sogenannten „Rückewege“, auf denen Schlepper fahren dürfen, auf optimal 40m.

Wo in Steillagen eine solche Erschließung nicht möglich ist, wird entweder in begrenztem Ausmaß noch heute getrieben, oder es kommen Seilkräne zum Einsatz, deren Reichweiten wesentlich höher sind.

Ein Oldtimer-LKW mit einem Anhänger, der mit großen Baumstämmen beladen ist, zwei Männer stehen daneben, geparkt auf einer Straße mit Bäumen und einem Berg im Hintergrund.
Archiv Josef Willibald Valtl

https://www.youtube.com/watch?v=8WdoCIvCiX

Rückezüge

Inzwischen wird das Holz auch mit sogenannten Rückezügen aus dem Wald geholt.

Ein Holzfällerfahrzeug mit Kettenreifen lädt auf einer Forststraße Baumstämme auf seine Ladefläche, während am Straßenrand geschnittene Stämme gestapelt werden.
Der sogenannte Rückezug kann auch auf unbefestigten Rückewegen fahren; Archiv Josef Willibald, Valtl

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Naturpark Karwendel