Zunächst nutzte man Schlepper, um Holz auf Straßen zu transportieren und auf Wegen aus dem Wald zu ziehen.
In Zuge der Walderschließung kamen die Schlepper seit den 1950er Jahren mehr und mehr beim Holztransport bzw. auch zum Holzrücken zum Einsatz.

Als man die Schlepper mit Seilwinden ausstattete, war es dann auch möglich, Holz aus den Waldbeständen herauszuziehen, also zu rücken, ohne die Waldböden zu befahren.
Die Seillängen erlaubten eine Reichweite von 20m. Dies bestimmte in Zukunft den Abstand der sogenannten „Rückewege“, auf denen Schlepper fahren dürfen, auf optimal 40m.
Wo in Steillagen eine solche Erschließung nicht möglich ist, wird entweder in begrenztem Ausmaß noch heute getrieben, oder es kommen Seilkräne zum Einsatz, deren Reichweiten wesentlich höher sind.

https://www.youtube.com/watch?v=8WdoCIvCiX
Rückezüge
Inzwischen wird das Holz auch mit sogenannten Rückezügen aus dem Wald geholt.

