Ein kleiner Wasserfall fließt in ein blaues Becken, das von schroffen Felsen und großen Treibhölzern umgeben ist und an die landschaftliche Schönheit erinnert, die man auf einer Reither Spitze Bergtour durch bewaldete Höhlen und Schluchten findet.

Durch die Wolfsklamm nach St. Georgenberg

Durch die tief eingeschnittene Wolfsklamm steigt man zur Wahlfahrtskirche St. Georgenberg empor, die märchenhaft auf einem Felsblock thront. Der Rückweg durch die Vielfältigen Buchenwälder des Naturparks bietet auch einen Weitblick über das Inntal. Der Abstieg über die Wolfsklamm ist verboten!

Steckbrief

  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Tourenkategorie: Wanderung
  • Region: Inntal
  • Ausgangspunkt: Stans, 563m
  • Gehzeit: Gesamt: 3h
  • Höhenmeter: 430 hm
  • Länge: 8 km
  • Einkehrmöglichkeiten: St. Georgenberg

Tipp

Diese Tour ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und in unserer WÖFFI Broschüre beschrieben!

Tourenbeschreibung

Vom Bahnhof ist der Weg zur Wolfsklamm ausgeschildert und führt uns geradewegs ins Karwendel. Bald ist die Eintrittshütte erreicht. Der Zugang zur Wolfsklamm kostet Erwachsene 6 Euro, Kinder 2 Euro. Über gut instandgehaltene Stufen und Steige geht der gesicherte Weg immer tiefer in den Berg hinein. Tosende Wasserfälle inmitten der Felswände führen uns hier eindrücklich vor Augen, wie sich das Wasser im Laufe der Jahrtausende in den Fels gehöhlt hat. Nach der beeindruckenden Wanderung durch die Klamm wird es wieder flacher, das Bachufer lädt zur Rast ein. Von hier aus ist der steile finale Anstieg nach St. Georgenberg gleich erreicht. Über eine alte Holzbrücke setzen wir zum Felsvorsprung über, auf dem die Klosterkirche errichtet wurde. Die heutige Wallfahrtskirche stammt aus 1735. Im Gasthaus kann man einkehren und den Ausblick genießen, bevor es zurück nach Stans geht.

Für den Rückweg steigen wir wieder zum Fuße des Klosters ab. Anstatt aber zur Wolfsklamm zu gehen, folgen wir dem breiten Pilgerweg über den Bach, der leicht bergauf durch dichten Buchenwald führt. Hier gibt es teilweise viel Totholz und darum zahlreiche Specht- und andere Tierarten. Bald geht der Weg wieder bergab und wir kommen auf eine weite Wiese. Hier biegen wir links ab und folgen dem Weg zurück nach Stans.

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Naturpark Karwendel