Person mit einem Smartphone, das eine Wanderkarten-App und ein Besuchermonitoring-System anzeigt, mit Blick auf einen felsigen Pfad und ein grünes Tal mit majestätischen Bergen im Hintergrund.

Aufbau eines grenzüberschreitenden Besuchermonitoringsystems

EZWK: Die Lenkung der Besucher im Grenzraum zwischen Bayern und Tirol soll gestärkt werden.

Logo mit dem Text "Interreg Bayern-Österreich", der EU-Flagge und "Kofinanziert von der Europäischen Union" in deutscher Sprache, um die EU-Kofinanzierung für Euregio SBM-Initiativen hervorzuheben.

Aktuelle Meldungen zum Projekt

Eine Person inspiziert ein solarbetriebenes Besuchermonitoringsystem in einem verschneiten Wald, neben einem weißen Lieferwagen.
Karte, die den unterschiedlichen Grad der Lichtverschmutzung in Süddeutschland zeigt, wobei München und die umliegenden Gebiete in helleren Farben hervorgehoben sind. Nützlich für den Aufbau eines grenzüberschreitenden Besuchermonitorings zur Beurteilung der Besucheraktivität im Zusammenhang mit der Sichtbarkeit des Nachthimmels.
  • 04.12.2025 Projektabschlusspräsentation online
  • August 2023 – Vergabe der Aufträge für Messgeräte an Firmen
  • Juni 2023 – Ausschreibung für die Messgeräte startet. Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie hier. Angebote können bis 22.06.2023 an marina.hausberger@karwendel.org gerichtet werden.
  • 01.01.2023 – Offizieller Projektstart
  • Herbst 2022 – Genehmigung durch den Lenkungsausschuss der Arge ZWK (Zugspitz-Wetterstein-Karwendel)
  • 27.01.2023 – Kick off Meeting in Garmisch


Aufbau eines grenzüberschreitenden Besuchermonitorings

7. Mai 2024

Die Lenkung der Besucher*innen im Grenzraum zwischen Bayern und Tirol soll durch ein Euregioprojekt gestärkt werden.

Neues Interregprojekt zum grenzenlosen Besuchermonitoring gestartet

20. Februar 2023

Ende Januar war der Startschuss für das neue Interregprojekt „Aufbau eines grenzüberschreitenden Besuchermonitoringsystems“ gemeinsam mit den Projektpartnern

Die Lenkung der Besucher aus den stark wachsenden Agglomerationen (München, Augsburg, Innsbruck) im Umfeld der EUREGIO Zugspitze Wetterstein Karwendel ist entscheidend, um den Naturraum zu schützen und die Tourismusakzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung und den Grundeigentümern zu erhalten.

Person mit einem Smartphone, das eine Wanderkarten-App und ein Besuchermonitoring-System anzeigt, mit Blick auf einen felsigen Pfad und ein grünes Tal mit majestätischen Bergen im Hintergrund.

Die Grundlage hierfür ist ein belastbares Besuchermonitoringsystem, das flächig Daten zur aktuellen Nutzung innerhalb der Betreuungsgebiete der Projektpartner Naturpark Karwendel, Naturpark Ammergauer Alpen, Tourismusverband Seefeld und Zugspitz Region erhebt. Das Projekt verfolgt dabei die innovative Idee, punktuelle Besucherzählungen mit Hilfe von Sensoren mit flächigen digitalen Daten zu verknüpfen.

Die Besucherzählungen werden einerseits mit datenschutzkonformen Bild- bzw. Lidarsensoren durchgeführt, die zwischen unterschiedlichen Nutzern wie Wanderern, Radfahrern oder Autofahrern unterscheiden können. Andererseits setzen wir an Bergsteigen auch einfache Infrarotzählgeräte ein, die nur die Laufrichtung der Wanderer unterscheiden können. Die 10 im Projekt aufgestellten Sensoren validieren die flächig vorhandenen Daten, die Outdooractive z.B. über GPS-Tracking seiner Nutzer erhält. Die lokalen Partner erhalten somit verlässliche Zeitreihen über die tatsächliche Nutzung von Besucherhotspots und naturschutzfachlich sensiblen Bereichen sowie auch Kurzfristprognosen.

Nach Projektstart werden zuerst die Besucherzählungssensoren installiert und der Datenimport der Messdaten die Datenhaltungssysteme der Projektpartner sichergestellt. Outdooractive integriert anschließend die Ergebnisse der Messungen in seine Heatmap, die die aktuelle und prognostizierte Nutzung räumlich darstellt. Als dritter Schritt werden die Daten der Heatmap durch Beobachtungen im Gelände und mit Vergleichsdaten z.B. von Strava validiert.

Bei Projektschluss steht den lokalen Partnern somit ein grenzüberschreitendes Besuchermonitoringsystem zur Verfügung, dessen Verlässlichkeit und Genauigkeit geprüft ist. Auf dieser Basis können die Projektpartner politische Debatten z.B. zum Thema Overtourism mit belastbaren Zahlen begleiten, den Rangereinsatz optimieren und die Gäste über die tatsächliche Auslastung an Besucherhotspots informieren.

Das Kleinprojekt wird im Rahmen des Programms INTERREG VI Österreich- Bayern 2021-2027 gefördert.

Homepage Euregio ZWK

Naturpark Karwendel

Der Naturpark Karwendel umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und das NSG Arnspitze und ist mit einer Fläche von 739 km² das größte Tiroler Schutzgebiet und der größte Naturpark Österreichs.

Logo für den Naturpark Karwendel mit einem großen grünen "K" mit schwarzen Pinselstrichen und dem Text "Naturpark Karwendel" darunter, zum Download verfügbar.

Aufgrund seiner Topographie verfügt das Karwendel über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwäldern und Wildflüssen und beherbergt eine hohe Anzahl europaweit bedeutender Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise Steinadler, Weißrückenspecht und Frauenschuh.

Seit Jahrhunderten prägen Alm-, Forst- und Jagdwirtschaft als klassische alpine Nutzungsformen das Gebiet. Die alpintouristische Erschließung begann in der zweiten Hälfte des 19. Jhds. und bietet in ihrer heutigen Ausprägung mit mehr als 50 bewirtschafteten Hütten und Almen zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Formen des Alpinismus.

Die Arbeitsschwerpunkte des Naturparks liegen in den Bereichen Naturschutz, Erholung & Tourismus, Umweltbildung sowie Wissen & Forschung, sowie Regionalentwicklung.

www.karwendel.org

Der Naturpark besteht seit seiner Ernennung durch das bayerische Umweltministerium am 01.08.2017. Er wird von einem Naturparkverein getragen.

Logo für den Naturpark Ammergauer Alpen mit einem stilisierten roten Bergumriss über den Worten "Naturpark Ammergauer Alpen" in roter Schrift auf weißem Hintergrund.

Mitglieder sind

  • alle 6 Naturparkgemeinden
  • die Bayerischen Staatsforsten
  • die Privatwaldgemeinschaften/-genossenschaften
  • die Ortsverbände des bayerischen Bauernverbands
  • die Alm- und Weidegenossenschaften
  • die Jagdgenossenschaften
  • die Ammergauer Alpen GmbH sowie
  • der Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Die Zusammensetzung des Naturparkvereins verdeutlicht, wie wichtig die Land- und Forstwirtschaft für den Naturpark ist, da sie die schützenswerte Kulturlandschaft im Naturpark nutzen, pflegen und erhalten.

https://www.naturpark-ammergauer-alpen.de

In der Region Seefeld sind die Alpen echt einzigartig: Sie umrahmen die Natur, statt sie einzunehmen. Hier öffnet sich die Landschaft von der Zugspitze sonnig nach Süden und gibt natürlicher Vielfalt und wahrer Lebensfreude Raum.

Blaues stilisiertes Textlogo mit der Aufschrift "Seefeld" und darunter "TIROLS HOCHPLATEAU" in Großbuchstaben auf weißem Hintergrund - ideal für ein Besuchermonitoringsystem.

So wild und wunderschön, mit nur einem Schritt steht man schon mittendrin. Zwischen Berg und Tal, Wald und Wiese, Luft und Wasser erstreckt sich Tirols schönstes Hochplateau.
Seefeld, Leutasch, Mösern, Reith und Scharnitz: Fünf idyllische Ortschaften umfasst Tirols einzigartiges Hochplateau. Jeder Ort erzählt seine eigenen Geschichten, birgt besondere Erlebnisse und weiß mit vielfältigen Abenteuern und Aktivitäten zu begeistern. Gemeinsam bilden die fünf Orte ein eindrucksvolles Urlaubsparadies in atemberaubender Naturlandschaft.
Einfach ankommen. Die eindrucksvolle Vielfalt am sonnigen Hochplateau über Innsbruck ist schnell erreicht. Dank modernster Bahnverbindungen und gut ausgebautem Regionalverkehr geht echte Erholung hier aber auch ganz ohne Auto: Mit eigenem ICE-Bahnhof im Zentrum von Seefeld fährt man ganz bequem und ohne Stau in den Winterurlaub. Ankommen und abschalten geht hier ganz einfach.

https://www.seefeld.com

„Outdooractive ist seit über 25 Jahren der Pionier im Outdoor-Tourismus. Gemeinsam mit touristischen Partnern baut Outdooractive die weltweit führende Plattform für Outdoor-Tourismus auf.

Das Bild zeigt das Wort "outdooractive" in kleinen, hellgrünen Buchstaben auf weißem Hintergrund und verweist auf die Verbindung zu einem Besuchermonitoringsystem.

Auf ihr treffen renommierte Destinationen, Marken und Anbieter auf eine aktive Outdoor-Community. In dieser einzigartigen Konstellation erstellt Outdooractive den digitalen Reiseführer für die ganze Welt.

Gäste dort erreichen, wo sie sich informieren – in der digitalen Welt

Outdooractive ermöglicht es auf die Planungen der Besucher frühzeitig Einfluss nehmen. Man erreicht die Menschen in der Phase der Planung und es kann gezielt Einfluss genommen werden, damit die Naturerlebnisse auch naturverträglich sind.

Besucherlenkung

Outdooractive entwickelt die erste Live-Ansicht von Gästen, die Daten aus Hardware-Tracking mit GPS-Positionierung kombiniert, um Destinationen beim Management ihrer Gäste zu unterstützen. So kann auf einer Heatmap die aktuelle und prognostizierte Auslastung in der Region dargestellt werden und für digitale Besucherleitsysteme verwendet werden.“

https://business.outdooractive.com

Eckdaten zum Interreg-Projekt „Aufbau eines grenzüberschreitenden Besuchermonitoringsystems (BA0200076)“

Ein Baum in einem verschneiten Wald, an dessen Stamm ein elektronisches Überwachungsgerät und ein kleines Solarpanel angebracht sind, die Teil eines Besuchermonitoringsystems sind.

Kurztitel des Projekts: Aufbau eines grenzüberschreitenden Besuchermonitoringsystems
Lead: Naturpark Ammergauer Alpen
Projektpartner: Naturpark Ammergauer Alpen, Naturpark Karwendel, Tourismusverband Seefeld, Zugspitz Region, Outdooractive;
Projektzeitraum: 01.01.2023 bis 31.12.2025
Projektart: Interreg-Mittelprojekt BA0200076
Projektumfang: 99.947 € mit einer EFRE-Förderung von 75%

Kontakt

Projektleitung

Marina Hausberger
Stellvertretende Geschäftsführerin
Unterer Stadtplatz 19, 6060 Hall in Tirol
T: +43 664 2041015
E: marina.hausberger@karwendel.org
I: www.karwendel.org

Rotes quadratisches Logo mit einem weißen heraldischen Adler in der oberen rechten Ecke und dem Schriftzug "LAND TIROL" in fetten weißen Buchstaben unten links, der den Naturpark Karwendel und seine Artenvielfalt repräsentiert.
Logo mit dem Text "Interreg Bayern-Österreich", der EU-Flagge und "Kofinanziert von der Europäischen Union" in deutscher Sprache, um die EU-Kofinanzierung für Euregio SBM-Initiativen hervorzuheben.

weitere Projekte

  • Eine Gruppe von Wanderern steht im Freien vor den Bergen und hält Plaketten und ein grünes Banner mit der Aufschrift "Team Karwendel" nach einer Müllsammelaktion Karwendeltäler Achensee.

    Müllsammelaktion Karwendeltäler Achensee – erfolgreich umgesetzt!

    Bei der Müllsammelaktion in den Karwendeltälern wurde ordentlich viel Müll gesammelt.
  • Zwei Personen, die an einem sonnigen Tag im Freien am Waldweg bei der Arzler Alm Almpflege betreiben und mit Gartengeräten Äste stutzen. Sie tragen Handschuhe und mehrschichtige Kleidung.

    Almpflege Arzler Alm 2026 – erfolgreich umgesetzt!

    Die Almpflegeaktion auf der Arzler Alm hat am Wochenende 23 Helfer*innen auf die Innsbrucker Nordkette gelockt.
  • An einem sonnigen Tag versammeln sich die Menschen um Informationsstände mit grünen Zelten mit der Aufschrift "Naturpark Kaunergrat" bei einer Freiluftveranstaltung in der Nähe eines Gebäudes und von Bäumen. Der Naturpark Karwendel zu gast in Hall bringt der Bevölkerung die Natur näher.

    Naturpark Karwendel zu Gast in Hall

    Der Naturpark Karwendel präsentiert sich zu Gast in Hall in Tirol.
  • Waldszene mit hohen Bäumen, verstreuten umgestürzten Baumstämmen und Sonnenlicht, das durch das Herbstlaub fällt.

    DNA des Waldes – Biodiversitätserfassung in Wäldern mittels Umwelt-DNA

    Endbericht
  • Ein gefleckter Fisch ruht auf einem felsigen, kieseligen Flussbett neben Treibholz in klarem, flachem Wasser und gedeiht in den unberührten Lebensräumen, die durch Natura 2000 geschützt sind.

    Die Koppe

    Ein schöner Dickkopf
  • Eine Person, die ein blaues Hemd und einen Rucksack trägt, geht durch einen dichten, grünen Wald mit hohen Lebensbäumen, wobei das Sonnenlicht durch die Blätter fällt.

    Lebensbäume

    Im Naturpark Karwendel gibt es nicht nur eine Fülle von verschiedenen Waldtypen, sondern teilweise auch sehr alte Waldbestände, die naturschutzfachlich einen ausgesprochen hohen Wert besitzen.
  • Ein sonnenbeschienener, grüner Wald füllt ein Tal zwischen steilen, felsigen Bergen im Naturwaldreservat Halltal, mit schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund unter einem teilweise bewölkten Himmel.

    Naturwaldreservate

    Im Naturpark Karwendel gibt es nicht nur eine Fülle von verschiedenen Waldtypen, sondern teilweise auch sehr alte Waldbestände, die naturschutzfachlich einen ausgesprochen hohen Wert besitzen.
  • Eine Person geht über eine Wiese mit Heuhaufen - eine ideale Umgebung für Forschungsprojekte -, umgeben von grünen Bäumen und hohen, felsigen Bergen unter einem teilweise bewölkten Himmel.

    Wie veränderte sich eine artenreiche Bergwiese innerhalb der letzten 11 Jahre?

    Publikation
  • Eine Holzhütte steht auf einem grasbewachsenen Hügel neben einem Kiesweg, mit zerklüfteten Berggipfeln und einem teilweise bewölkten Himmel im Hintergrund - perfekt für landschaftliche Tapeten-Downloads.

    Invasive Alien Plants in Protected Mountain Summer Pastures

    Masterarbeit
  • Ein majestätischer Bartgeier mit ausgebreiteten Flügeln gleitet im Flug vor einem verschneiten Berghintergrund.

    Der Bartgeier

    Der Knochenspezialist unter den Greifvögeln
  • Eine Gruppe von fünfzehn Personen steht in einem Raum mit Holzfußboden und Kunstwerken an den Wänden zusammen. Die meisten stehen, vier knien an der Stirnseite.

    Naturpark Karwendel zieht positive Bilanz und stellt Weichen für die Zukunft

    Generalversammlung bestätigt Vorstand – Rückblick auf erfolgreiches Jahr 2025 und klare Schwerpunkte für 2026
  • Karwendel: Schutz wertvoller Moorflächen weiter im Fokus

    Nach der erfolgreichen Pilotphase der KlimaAlps Ausbildung wurde die ersten erfolgreichen AbsolventInnen ausgezeichnet.

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Naturpark Karwendel