Ein Grauspecht mit grünen und gelben Federn und einem kleinen roten Fleck auf dem Kopf klammert sich an die raue Rinde eines Baumes.

Bildnachweis: B. Kelz

Grauspecht Picus canus

 

Steckbrief

Gefährdung & Schutz: RL-T: VU, RL-Ö: NT,  Anhang 1 VS-RL
Bestandstrend in Österreich: stabil (BIRDLIFE ÖSTERREICH 2019)
Bestand T: 1.000-1.800 (Atlas der Brutvögel Tirols 2022)
Bestand Ö: 4.000-8.000
Status im Karwendel: Brut wahrscheinlich
Geschätzter Bestand im SPA Karwendel:
(225) 275-500 (550) Reviere
Anz. Beob.: 229
Beob. Rev.: 101-111
Dichte max.: 24 R/10 km²

Beschreibung

Die Körperlänge des Grauspechts beträgt 28–33 Zentimeter, sein Gewicht liegt zwischen 110 und 206 Gramm. Der Grauspecht ist in seinen Habitatsansprüchen wesentlich anspruchsvoller als der Grünspecht. Die Art ernährt sich vornehmlich von Ameisen, obwohl sie nicht so ausschließlich auf diese Insektenfamilie angewiesen ist wie der Grünspecht. Die Bruthöhle wird meist in abgestorbenen, zumindest aber stark geschädigten Bäumen angelegt.

Ein abfallendes Waldgebiet mit hohen Nadel- und Laubbäumen, verstreuten Steinen, grünem Unterholz und dem gelegentlichen Ruf eines Grauspechts, der durch den Wald hallt.
Bildnachweis: B. Pfandl

Faktoren für die Verbreitung

Nicht zu junge, buchenreiche und weitgehend zusammenhängende Laubmischwälder, aber auch Kiefernwälder insbesondere über trockeneren, karbonathaltigen Böden; Stangenhölzer, Altbäume (zumindest einzelne) und Ameisenhügel sind wichtige Ressourcen, aufgelichtete Bereiche und insbesondere Waldweiden sind besonders günstig.

Eine Karte des Grauspechtgebirges.

Verteilung im Karwendel

Alle Wälder, mit höchster Dichte im Inn- und Bächental.

Erhaltungsziel

Erhalt und Entwicklung geeigneter Bruthabitate mit (kurzfristig) mindestens 275 Brutpaaren. Langfristig sollte die Habitateignung verbessert werden, um Verschlechterungen der letzten Jahrzehnte auszugleichen.

Managementbedarf

Erhalt und Entwicklung von Altholzbeständen mit starkschaftigem, stehenden Totholz sowie  von bewirtschafteten Waldweideflächen.

Weiter Tierarten im Naturpark Karwendel

  • Ein gefleckter Fisch ruht auf einem felsigen, kieseligen Flussbett neben Treibholz in klarem, flachem Wasser und gedeiht in den unberührten Lebensräumen, die durch Natura 2000 geschützt sind.

    Die Koppe

    Ein schöner Dickkopf
  • Ein majestätischer Bartgeier mit ausgebreiteten Flügeln gleitet im Flug vor einem verschneiten Berghintergrund.

    Der Bartgeier

    Der Knochenspezialist unter den Greifvögeln
  • Verbreitungskarte Baumpieper

    Baumpieper

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
  • Birkenzeisig

    Birkenzeisig

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
  • Verbreitungsgebiet Erlenzeisig

    Erlenzeisig

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
  • Verbreitungskarte Kolkrabe

    Kolkrabe

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
  • Verbreitungskarte Waldbaumläufer

    Waldbaumläufer

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
  • Verbreitungskarte Weidenmeise

    Weidenmeise

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
  • Wintergoldhähnchen

    Wintergoldhähnchen

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
  • Verbreitungsgebiet Fitis

    Fitis

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
  • Klappergrasmücke

    Klappergrasmücke

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
  • Singdrossel

    Singdrossel

    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.

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Naturpark Karwendel