Bildnachweis: Ivan Smorkalov (CC BY-NC) #480161309
Weidenmeise Poecile montana
Steckbrief
Gefährdung & Schutz: Nicht gefährdet
Bestandstrend in Österreich: leichte Abnahme (TEUFELBAUER 2022)
Bestand T: 25.000-27.000 (Atlas der Brutvögel Tirols 2022)
Bestand Ö: 100.000-140.000
Status im Karwendel: Brut nachgewiesen
Geschätzter Bestand im SPA Karwendel: 2.300-2.700 Reviere
Anzahl Beobachtungen: 476
Beobachtete Reviere: 363-365
Dichte max.: 1,3 R / 10 ha
Beschreibung
Die Weidenmeise ist knapp zwölf Zentimeter lang. Sie ernährt sich von kleinen Insekten und Spinnentieren, im Winter ergänzt durch fettreiche Sämereien. Zur Nahrung gehören auch Pollen von Weiden und Zitterpappeln sowie der Baumsaft von Ahorn und Birke. Die Tiere sammeln Vorräte und verstecken sie unter der Baumrinde oder zwischen Moosen und Flechten. Die Weidenmeise zimmert oft eigene Nisthöhlen in morschen Bäumen. Das Nest besteht aus Tierhaaren, Pflanzenfasern, Moosen und morschen Holzspänen.
Lebensraum

Faktoren für die Verbreitung
Zusammenhängende Wälder mit Alt- und Stangenholz und einer diversen Buschschicht. Meidet Fichtenreinbestände.

Verteilung im Karwendel
Im gesamten Gebiet verbreitet, bevorzugt zwischen 1000 und 1700 m.ü.M.
Erhaltungsziel
Erhalt und Förderung der Habitate und der Bestände im Karwendel.
Managementbedarf
Förderung extensiver Forstwirtschaft mit langen Umtriebszeiten und kleinen Bewirtschaftungseinheiten. Entwicklung und Erhalt der Strauchschicht in Wäldern.













