Koppe
Cottus gobio
Dieser Fisch hat schon viele Namensgebungen inspiriert: Groppe, Kaulkopf, Rotzkopf, Dickkopf, Dolm oder Scherwatz um nur eine Auswahl zu nennen. Im Vergleich zum Körper dieses sonst kleinen Fisches wirkt der Kopf tatsächlich groß. Auffällig sind auch die gezackten Flossen und das marmorierte Schuppenkleid dieses nachtaktiven Grundfisches.
Bei der Koppe leistet das Männchen Brutpflege, indem es das Nest mit den Eiern in einer Grube unter Steinen bewacht, bis die Jungfische schlüpfen.

- Beschreibung: 12 bis 16 cm langer Knochenfisch, der aufgrund des gedungenen Körperbaus ein schlechter Schwimmer ist.
- Lebensraum: Die Koppe hat hohe Ansprüche an die Wasserqualität und ist an niedrige Wassertemperaturen, steinigen Grund und keine Verbauungen bis in eine Höhe von etwa 2000 m angewiesen.
- Besonderheit: Dieser Fisch vertraut auf seine gute Tarnung und bewegt sich nur wenig. Außerdem kann die Koppe muskulär einen tiefen Ton erzeugen.
Warum ist die Koppe schützenswert?
… und wie können wir sie schützen?
Auch wenn die Koppe nicht auf der roten Liste gefährdeter Tiere steht, nimmt ihr Lebensraum durch menschlichen Einfluss stark ab. Sie ist an naturnahe und kühle Gewässer gebunden ohne viele Verbauungen, da sie ein schlechter Schwimmer ist. Solche Gewässer finden wir noch im Naturpark Karwendel und das Ziel sollte sein, diese zu schützen!
Konkrete Maßnahmen die für den Erhalt dieser Art wichtig sind:
- Vorhandene Bestände schützen
- Keine Verbauungen oder Verunreinigungen der Gewässer











