Eine kleine braune Heckenbraunelle mit gestreiftem Rücken und gräulichem Kopf steht auf felsigem Grund vor einem verschwommenen grünen Hintergrund.

Bildnachweis: saraorca99 (CC BY-NC) #480231270

Heckenbraunelle  Prunella modularis

Steckbrief

Gefährdung & Schutz: Nicht gefährdet
Bestandstrend in Österreich: stabil (TEUFELBAUER 2022)
Bestand T: 100.000-120.000  (Atlas der Brutvögel Tirols 2022)
Bestand Ö: 200.000-300.000
Status im Karwendel: Brut nachgewiesen
Geschätzter Bestand im SPA Karwendel: 8.750-9.500 Reviere
Anzahl Beobachtungen: 1.486
Beobachtete Reviere: 923-949
Dichte max.: 4,4 Rev /10 ha

Beschreibung

Die Heckenbraunelle ist knapp 15cm lang und damit etwas kleiner als ein Sperling. Sie wiegt durchschnittlich 20 Gramm. Die Nahrung besteht im Sommer aus kleinen Raupen, Käfern, Larven, Puppen und Spinnen. Im Winter ernähren sie sich von feinen Samen. Zu den besonders stark genutzten Nahrungspflanzen zählen Brennnessel sowie Ampfer, Holunder, Mohn, Miere, Vogelknöterich, Gauchheil, Portulak sowie Gräser und Seggen. Im Frühjahr frisst sie auch Samen der Erle.

Lebensraum

Ein dichter grüner Wald mit Bergen im Hintergrund unter einem teilweise bewölkten Himmel, in dem eine Heckenbraunelle leise zwischen den Bäumen umherflattert.

Faktoren für die Verbreitung

Die Heckenbraunelle bewohnt im Karwendel vorzugsweise mosaikartig aufgelockerte, produktive Latschenfelder sowie Nadelwälder insbesondere der höheren Lagen, die von Dickungen, Jungwuchs und Latschen durchsetzt sind. In Summe spielen Habitatparameter, die die räumliche Struktur von Buschflachen – im Wesentlichen Latschen – beschreiben, die größte Rolle im Habitatmodell.

Verbreitung der Heckenbraunelle

Die Karte zeigt die prozentuale Lebensraumeignung der Heckenbraunelle im SPA Karwendel, wobei die Gebiete in verschiedenen Farben von blau (geringe) bis rot (hohe) Eignung markiert sind. Maßstab und Legende für eine genaue Analyse der Heckenbraunelle sind enthalten.

Verteilung im Karwendel

Die Heckenbraunelle besiedelt im gesamten Karwendel die Krummgeholze, aber auch die von Dickungen durchsetzen Walder ohne regionale Schwerpunkte. Mit steigender Seehöhe nimmt die Habitateignung im Karwendel stetig zu, bis sie oberhalb von 1900 m.ü.M. wieder deutlich sinkt.

Erhaltungsziel

Erhalt der Habitate und der Bestände.

Managementbedarf

Derzeit kein Managementbedarf.

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    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
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    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
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    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
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    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
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    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.
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    Weitere Informationen zu dieser Zielart findest du im Steckbrief.

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Naturpark Karwendel