Hochplatte – Sanfter Gipfel über dem Achensee
Blühende Wiesenhänge, Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere, Adler und ein Weitblick, der seinesgleichen sucht. Die Hochplatte ist in jeder Hinsicht ein lohnendes Ziel im sanften Karwendel-Vorgebirge!


Traumhafte Aussicht über den Naturpark
Die Hochplatte ist mit 1.814m Seehöhe keine alpinistische Herausforderung. Eher unscheinbar liegt der kleine Gipfel oberhalb von Achenkirch. Doch die Lage zwischen der pyramidenförmigen Seekarspitze im Süden und dem Rofangebirge im Osten macht den besonderen Reiz dieses Juwels aus. Hier öffnet sich der Blick auf die umliegenden Gipfel genauso wie in die endlose Weite des Alpenvorlandes.
Die Seewaldhütte auf 1.582m bietet eine einfache Unterkunft (Öffnungszeiten unter www.achensee.de erfragen) und Getränke – Verpflegung muss man selbst mitbringen.
Wo sich Murmeltier und Adler „gute Nacht“ sagen
Die steilen Wiesenhänge des Kamms, der sich von der Schreckenspitze im Süden bis zum Juifen im Norden entlangzieht, beheimaten zahlreiche Tiere und Pflanzen. Die Alpenflora blüht hier vielfältig und bunt, zahlreiche seltene Orchideen findet man am Weg zur Kleinzemmalm. Und nicht nur die Gämsen sind unterwegs (mehr Informationen hier), auch Steinböcke lassen sich mit einem Fernglas von der Hochplatte aus gut beobachten.
Aufmerksamen Wanderern wird öfter ein hohes Pfeifen auffallen, das vom Talkessel der Kleinzemmalm herüberdringt. Hier lebt nämlich eine Murmeltier-Kolonie, eine der wenigen im Karwendel. Kein Wunder also, dass auch häufig Steinadler über dem Gebiet ihre Kreise ziehen und die Alarmpfiffe der Nager auslösen! Im Gegensatz zum „Murmel“ haben Steinadler im Karwendel mit die größte Populations-Dichte im gesamten Alpenraum. Mehr zum Steinadler erfahren Sie hier.
Perfekte Wanderung
Direkt am Parkplatz Christlumlifte lässt sich eine wunderschöne Rundwanderung beginnen. Mit Übernachtung auf der Seewaldhütte kann man sie auch zu einer traumhaften Zwei-Tagestour erweitern. Alternativ bietet sich die Zwei-Tagestour über den Juifen nach Fall an, die öffentliche Anbindung macht das in den Sommermonaten bequem möglich (siehe hierzu Tour 12 unserer Öffi-Broschüre).
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