Eine Frau sitzt allein an einem hölzernen Picknicktisch vor einem modernen Holzgebäude und arbeitet bei Tageslicht an einem Tablet - ein Beispiel für Digitalisierung im Naturpark Karwendel.

Digitalisierung im Naturpark Karwendel

Im Naturpark soll die digitale Besucherlenkung, die digitale Umweltbildung sowie Stärkung der Digitalisierung im Verwaltungsbereich vorangetrieben werden.

Rotes quadratisches Logo mit einem weißen heraldischen Adler in der oberen rechten Ecke und dem Schriftzug "LAND TIROL" in fetten weißen Buchstaben unten links, der den Naturpark Karwendel und seine Artenvielfalt repräsentiert.

Aktuelle Meldungen zum Projekt

  • Juli 2025 – Fertigstellung der RANGER APP KIRIS
  • Juni 2025 – Digitaler WÖFFI geht online
  • Mai 2024 – Die Digitalisierung des Wöffis (Wandern mit öffentlicher Anreise) startet
  • Februar 2024 – Digital Rangerin Iris Trikha startet die digitale Besucherlenkung
  • Februar 2024 – Start Programmierung der RANGER APP
  • Januar 2024 – Genehmigung des Projektantrags durch das Amt der Tiroler Landesregierung

Die Digitalisierung ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen, vor allem aber in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbetrieben „in aller Munde“. Deren Chancen und Risken werden täglich medial in unterschiedlicher Qualität diskutiert.

Person mit einem Smartphone, das eine Wanderkarten-App und ein Besuchermonitoring-System anzeigt, mit Blick auf einen felsigen Pfad und ein grünes Tal mit majestätischen Bergen im Hintergrund.

Als größter Naturpark Österreichs sind wir beispielsweise durch digitale Besucher*innenlenkung etc. unmittelbar von solchen Entwicklungen betroffen. Es ist uns jedoch ein großes Anliegen nicht nur auf Entwicklungen zu reagieren, sondern proaktiv das Thema zu bearbeiten und entsprechend modellhaft und innovativ voranzugehen.

Vor diesem Hintergrund wurde im aktuellen Leitbild „Karwendelprogramm 2028“ in mehreren Bereichen die Digitalisierung adressiert und dafür Ziele definiert (siehe auch Kapitel Zielsetzung 2.2.).

Vorab darf Erwähnung finden, dass die hier formulierten Zielsetzungen in einem breiten einjährigen Prozess mit den (regionalen) Akteur*innen entwickelt wurden. Mehr zum Prozess findet sich im Dokument „Karwendelprogramm 2028“.

  1. (Digitale) Besucherlenkung stärken — Als Ergänzung zu bereits etablierten Maßnahmen eröffnet eine verstärkte digitale Besucher*innenlenkung neue Möglichkeiten für eine nachhaltige und effiziente Lenkung der Besucherströme im Naturpark. Vor allem an Besucher*innen-Hotspots soll rasch eine Kombination aus klassischen und digitalen Maßnahmen gesetzt werden.
  2. Umfassendere Bildung durch digitale Umweltbildung — Digitale Medien können und sollen die unmittelbare Naturerfahrung nicht ersetzen. Sie sollen zukünftig aber verstärkt unterstützend, beispielsweise in der Exkursionsvorbereitung, zum Einsatz kommen.
  3. Digitalisierung vorantreiben — Eine verstärkte technische Digitalisierung und eine entsprechende Qualifikation der Mitarbeiter*innen im digitalen Bereich führt zu effizientem und gezieltem Arbeiten. Die Mitarbeiter*innen sollen sich im Umgang mit modernen Tools und Programmen sicher fühlen und je nach Bedarf befähigt sein, diese optimal und zielgerichtet einzusetzen. [dieses Ziel wird hinsichtlich Mitarbeiter über Eigenmittel bzw. andere Fördermöglichkeiten finanziert; es ist aber inhaltlich Teil der gesamten Digitalisierungsoffensive und sollte daher Erwähnung finden.

Naturpark Karwendel

Der Naturpark Karwendel umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und das NSG Arnspitze und ist mit einer Fläche von 739 km² das größte Tiroler Schutzgebiet und der größte Naturpark Österreichs.

Logo für den Naturpark Karwendel mit einem großen grünen "K" mit schwarzen Pinselstrichen und dem Text "Naturpark Karwendel" darunter, zum Download verfügbar.

Aufgrund seiner Topographie verfügt das Karwendel über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwäldern und Wildflüssen und beherbergt eine hohe Anzahl europaweit bedeutender Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise Steinadler, Weißrückenspecht und Frauenschuh.

Seit Jahrhunderten prägen Alm-, Forst- und Jagdwirtschaft als klassische alpine Nutzungsformen das Gebiet. Die alpintouristische Erschließung begann in der zweiten Hälfte des 19. Jhds. und bietet in ihrer heutigen Ausprägung mit mehr als 50 bewirtschafteten Hütten und Almen zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Formen des Alpinismus.

Die Arbeitsschwerpunkte des Naturparks liegen in den Bereichen Naturschutz, Erholung & Tourismus, Umweltbildung sowie Wissen & Forschung, sowie Regionalentwicklung.

www.karwendel.org

Eckdaten zum Leuchtturmprojekt „Digitalisierung im Naturpark Karwendel“

Kurztitel des Projekts: Digitalisierung im Naturpark Karwendel
Projektzeitraum: 01.02.2024 bis 31.01.2026
Projektart: Leuchtturmprojekt Land Tirol
Projektumfang: 200.186,87 €

Ein Baum in einem verschneiten Wald, an dessen Stamm ein elektronisches Überwachungsgerät und ein kleines Solarpanel angebracht sind, die Teil eines Besuchermonitoringsystems sind.
Outdooractive

Kontakt

Projektleitung

Dipl. Geograf Anton Heufelder
Geschäftsführer
Unterer Stadtplatz 19, 6060 Hall in Tirol
T: +43 664 88446225
E: anton.heufelder@karwendel.org
I: www.karwendel.org

News: Im Naturpark Karwendel wird es digital

Meet the Expert – Digital Ranger

Rotes quadratisches Logo mit einem weißen heraldischen Adler in der oberen rechten Ecke und dem Schriftzug "LAND TIROL" in fetten weißen Buchstaben unten links, der den Naturpark Karwendel und seine Artenvielfalt repräsentiert.

weitere Projekte

  • Zwei Menschen stehen auf einem felsigen Pfad im Karwendel und halten eine Karte in der Hand. Im Hintergrund sind unter einem klaren Himmel bewaldete Hügel und schroffe Gipfel zu sehen.

    Naturschutzplan auf der Alm: Erfolgreiche Bilanz im Naturpark Karwendel

    Naturschutzplan Alm: Erfolgreiche Bilanz
  • Biotoppflege Issanger 2026 – erfolgreich umgesetzt!

    Biotoppflege Issanger im Halltal
  • Eine Gruppe von Menschen posiert mit Wanderausrüstung auf einem grasbewachsenen Berghang in der Nähe der Lalidersalm, im Hintergrund sind unter einem teilweise bewölkten Himmel grüne Hügel, eine kurvenreiche Straße und hohe Gipfel zu sehen.

    Almpflege Lalidersalm 2026 – erfolgreich umgesetzt!

    Almpflegewochenende auf der Lalidersalm
  • Ein Mann steht vor einem sitzenden Publikum, hält einen Vortrag über Holz und Wälder und zeigt dabei auf Bilder zum Thema Altlasten, die auf einer Leinwand projiziert werden.

    Vortrag – Tonholz – Geigenbau

    Vom Baum im Wald über das Sägewerk zum besten Tonholz für klangvolle Musikinstrumente
  • Vier Personen sammeln im Karwendel im Freien Müll – darunter alte Reifen und Metallschrott – und packen ihn inmitten der felsigen Landschaft in große Säcke.

    Müllaltlasten auf der Innsbrucker Nordkette entdeckt

    Müllaltlasten auf der Innsbrucker Nordkette entdeckt
  • Eine Gruppe von zehn Personen steht im Freien auf einem Holzsteg und hält ein grünes Transparent mit der Aufschrift „Team Karwendel“ in den Händen; im Hintergrund sind Berge und Wiesen zu sehen.

    Biotoppflege Walderalmteiche 2026 – erfolgreich umgesetzt!

    Dank unseres Team Karwendels, können sich Bergmolch & Co. wieder in den Walderalmteichen wohlfühlen!
  • Eine Holzkiste mit der Aufschrift „Saatgutbibliothek“ enthält ordentlich sortierte Samentütchen; eine Hand greift nach einem davon, vielleicht zur Vorbereitung auf einen bevorstehenden Alpenblumen-Malworkshop. Die Kiste steht auf einer Fensterbank, hinter der man Grünpflanzen sehen kann.

    Workshop zur Saatgutbibliothek mit Marianne Enthofer

    An diesem Nachmittag stand das Saatgut im Fokus. Ob alte Gartensorten oder Samen aus der Blumenwiese, die Vielfalt und Bedeutung von Saatgut standen im Mittelpunkt.
  • Eine Gruppe von vierzehn Personen posiert im Freien auf einer Holztreppe; jede hält eine Zeichnung oder ein Skizzenbuch zum Thema „Alpenblumen im Karwendel“ in der Hand, im Hintergrund sind Bäume und Berge zu sehen.

    Alpenblumen Malworkshop mit Elke Huber

    Die künstlerische Darstellung von Pflanzen und ihren Blüten stand an diesem gemütlichen Nachmittag im Naturpark-Infozentrum Scharnitz im Fokus
  • Eine Gruppe von Menschen im Freien hält ein grünes „Team Karwendel“-Transparent hoch, auf dem Berge, Bäume und ein bewölkter blauer Himmel im Hintergrund zu sehen sind, und feiert damit ihre Bemühungen im Rahmen der Almpflege Martinsbergalm.

    Almpflege Anger Hochalm – erfolgreich umgesetzt!

    Tatkräftiger Einsatz, viel Motivation und gute Stimmung prägten die einwöchige Umweltbaustelle auf der Plumsjochhütte.
  • Eine Gruppe von Menschen steht im Freien vor Bäumen und Gebäuden und posiert für ein Gruppenfoto auf einer gepflasterten Fläche, während im Hintergrund die beeindruckende Karwendel-Bergkette zu sehen ist.

    Tirols Naturparke bilden erstmals gemeinsam RangerInnen aus

    Erfolgreiche Pilotphase der Ranger-Ausbildung der Tiroler Naturparke abgeschlossen.
  • Eine Gruppe von Menschen betreibt KlimaPädagogik, während sie auf Bänken im Freien, umgeben von Bergen mit Schneeflecken und Grün, unter klarem Himmel Papiere studieren.

    Stipendium zur KlimaPädagogInnen-Ausbildung

    Nach der erfolgreichen Pilotphase der KlimaAlps Ausbildung wurde die ersten erfolgreichen AbsolventInnen ausgezeichnet.
  • Ein Alpensteinbock mit geschwungenen Hörnern steht auf felsigem Gelände und dreht den Kopf, um in die Kamera zu blicken. Spärliche Sträucher im Hintergrund deuten auf Veränderungen durch den Klimawandel im Gebirge hin.

    Faszinierende Einblicke in das Leben der Steinböcke im Karwendel

    Vortrag über das Leben der Steinböcke im Karwendel

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Naturpark Karwendel