Eine grasbewachsene Wiese mit vereinzelten Bäumen im Vordergrund, im Herzen des Großen Ahornbodens im Rißtal gelegen, mit felsigen, schneebedeckten Bergen und Wolken, die eine atemberaubende, von Nachhaltigkeit inspirierte Kulisse bilden.

 

Mobilität Rißtal 2.0

Machbarkeitsstudie zu zukünftigen alternativen Mobilitätsformen im Rißtal und Isarwinkel mit besonderer Berücksichtigung des ÖPNV und des Radverkehrs. (BA0200140)

Logo mit dem Text "Interreg Bayern-Österreich", der EU-Flagge und "Kofinanziert von der Europäischen Union" in deutscher Sprache, um die EU-Kofinanzierung für Euregio SBM-Initiativen hervorzuheben.
Projektergebnisse für Sie als Download
Anbei finden Sie sowohl das im Rahmen des Projekts entstandene Mobilitätskonzept als auch den Bericht zum Zukunftsprozess Rißtal.

Mobilitätskonzept: Hier geht es zum Download

Zukunftsbericht: Hier geht es zum Download

Aktuelle Meldungen zum Projekt

  • 03.07.2025 Mobilitätsworkshop und Präsentation vor den Bürger*innen
  • 04.04.2025 Zweiter Zukunftsworkshop
  • 17.02.2025 Bürger*innenversammlung in der Hinterriß
  • 10.02.2025 Treffen Tourismusverbände und Unternehmer*innen
  • 04.02.2025 Treffen Natur und Kulturraum
  • 21.11.2024 -Erster Zukunftsworkshop
  • 10.10.2024 – Gemeindenworkshop
  • Seit 01.08.2024 – Besucher*innenumfrage im Rißtal läuft
  • 15.03.2024 – Erstes Steuerungsgruppentreffen
  • 07.12.2023 – Kick Off Meeting der Arbeitsgruppe
  • 19.10.2023 – Erste Befahrung des Rißtals mit den ProjektpartnerInnen
  • 01.10.2023 – Offizieller Projektstart
  • 19.09.2023 – Genehmigung des Projektes durch Euregio Gremium

Das Landschaftsschutzgebiet „Großer Ahornboden“ im Herzen des Naturparks Karwendel zählt nicht nur zu den renommiertesten Orten innerhalb des Parks, sondern ist auch die am meisten besuchte Region im Karwendelgebiet.

Eine rosa Wildblume im Fokus mit grünem Gras und unscharfen schneebedeckten Bergen im Hintergrund unter einem teilweise bewölkten Himmel, perfekt für Downloads.

Die Besucherinnen und Besucher, die hauptsächlich aus dem südbayerischen Raum anreisen, nutzen hierfür häufig den grenzüberschreitenden Weg über den sogenannten Isarwinkel. Besonders an Herbstwochenenden, wenn die Blätter der 2.430 Bergahornbäume ihre Farbe wechseln, zieht es zahlreiche Menschen in ihren Privat-PKWs in dieses Gebiet, um das eindrucksvolle Naturspektakel mitzuerleben.

Der Ausflugsverkehr ins Herz des Karwendels stellt dabei kein neues Phänomen dar. Die Anzahl der PKWs, die jährlich über die Mautstraße zum Großen Ahornboden fahren, verharrt auf einem hohen Niveau von etwa 44.000 bis 54.000 Fahrzeugen pro Jahr. Neben dem Autoverkehr ist auch eine deutliche Zunahme beim Motorrad- und Fahrradverkehr zu verzeichnen. Dabei werden vor allem die Bedürfnisse der Radfahrenden momentan nur unzureichend berücksichtigt. Diese Situation, gepaart mit der offensichtlichen Diskrepanz zwischen dem wertvollen Naturraum des Rißtals und der umgangssprachlich als „Blechlawine“ bezeichneten Verkehrssituation, führte zu dieser Machbarkeitsstudie. Gemeinsam mit lokalen Akteurinnen und Akteuren sollen folgende Fragestellungen erörtert werden:

  1. Wie kann der generelle Takt des ÖPNV in die Eng verbessert werden?
  2. Wie kann die Eng für Radfahrer attraktiver und sicherer werden?
  3. Wie können BesucherInnen besser und in Echtzeit über den (ruhenden) Verkehr informiert werden?
  4. Wie können die PKW-Spitzen im Herbst entschärft werden?

Das Projekt welches vom Naturpark Karwendel als Leadpartner und den Gemeinden Vomp und Lenggries, sowie dem DAV als Projektpartner eingereicht wird, soll diese Fragen grenzüberschreitend beantworten. Wesentliche weitere Partner sind die offiziell assoziierten Partner Gemeinde Eben a. Achensee und die Weggemeinschaft Hinterriß-Eng

Naturpark Karwendel

Der Naturpark Karwendel umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und das NSG Arnspitze und ist mit einer Fläche von 739 km² das größte Tiroler Schutzgebiet und der größte Naturpark Österreichs.

Logo für den Naturpark Karwendel mit einem großen grünen "K" mit schwarzen Pinselstrichen und dem Text "Naturpark Karwendel" darunter, zum Download verfügbar.

Aufgrund seiner Topographie verfügt das Karwendel über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwäldern und Wildflüssen und beherbergt eine hohe Anzahl europaweit bedeutender Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise Steinadler, Weißrückenspecht und Frauenschuh.

Seit Jahrhunderten prägen Alm-, Forst- und Jagdwirtschaft als klassische alpine Nutzungsformen das Gebiet. Die alpintouristische Erschließung begann in der zweiten Hälfte des 19. Jhds. und bietet in ihrer heutigen Ausprägung mit mehr als 50 bewirtschafteten Hütten und Almen zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Formen des Alpinismus.

Die Arbeitsschwerpunkte des Naturparks liegen in den Bereichen Naturschutz, Erholung & Tourismus, Umweltbildung sowie Wissen & Forschung, sowie Regionalentwicklung.

www.karwendel.org

Vomp ist eine Marktgemeinde mit 5.417 Einwohnerinnen und Einwohnern im Bezirk Schwaz in Tirol.

Logo mit dem Schriftzug "Markt Gemeinde Vomp", einem großen roten Häkchen und einem subtilen Hinweis auf den Bergbus-Service, der in das Design integriert ist.

Die Gemeinde befindet sich im Unterinntal, etwa 30 km östlich von Innsbruck, und erstreckt sich über eine Fläche von 182,61 km². Mehr als neunzig Prozent dieser Fläche stehen unter Naturschutz. Zu diesem Schutzgebiet gehört unter anderem auch der zentrale Ort dieses Projektes: das Rißtal und der Große Ahornboden.

https://www.vomp.tirol.gv.at

Lenggries ist eine Gemeinde mit 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und einer Fläche von 242 km² im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Logo mit grüner Bergsilhouette über dem blauen Wort "Lenggries" und dem grünen Text "das bergparadies" darunter, inspiriert von Nachhaltigkeit und Anklängen an den nahen großen Ahornboden.

Der Luftkurort ist flächenmäßig die größte kreisangehörige Gemeinde Bayerns. Mit Bad Tölz und dem Dorf Lenggries befinden sich zwei der Hauptorte des Isarwinkels und somit dem Zugang zum Naturpark Karwendel und dem Projektgebiet in der Gemeinde.

https://www.lenggries.de/#/meldungen

Wir sind der Bergsportverein für München und Umgebung – und Heimat für alle, die die Berge lieben.

DAV-Logo mit einer Edelweißblüte und dem Schriftzug "Deutscher Alpenverein München & Oberland" auf grünem und weißem Hintergrund als Symbol für das Engagement für nachhaltige Mobilität in Regionen wie Rißeal und Großer Ahornboden.

Unsere über 180.000 Mitglieder erleben die Berge sicher, ökologisch und gemeinschaftlich – heute und in Zukunft. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, das Ökosystem Gebirge als unser primäres Betätigungsfeld dauerhaft zu erhalten.

https://www.alpenverein-muenchen-oberland.de

Eckdaten zum Interreg-Projekt  „ESBM Mobilität Rißtal 2.0 (BA0200140)”

Kurztitel des Projekts: Mobilität Rißtal 2.0
Untertitel: Machbarkeitsstudie zu zukünftigen alternativen Mobilitätsformen im Risstal und Isarwinkel mit besonderer Berücksichtigung des ÖPNV und des Radverkehrs.
Lead: Naturpark Karwendel
Projektpartner: Marktgemeinde Vomp, Gemeinde Lenggries, Deutscher Alpenverein
Projektzeitraum: 01.10.2023 bis 30.09.2025
Projektumfang: 99.023,41 €

Kontakt

Felix Bäcker
Umweltbildung
Unterer Stadtplatz 19, 6060 Hall in Tirol
T: +43 681 201 279 88
E: felix.baecker@karwendel.org
I: www.karwendel.org

Rotes quadratisches Logo mit einem weißen heraldischen Adler in der oberen rechten Ecke und dem Schriftzug "LAND TIROL" in fetten weißen Buchstaben unten links, der den Naturpark Karwendel und seine Artenvielfalt repräsentiert.
Logo mit dem Text "Interreg Bayern-Österreich", der EU-Flagge und "Kofinanziert von der Europäischen Union" in deutscher Sprache, um die EU-Kofinanzierung für Euregio SBM-Initiativen hervorzuheben.

weitere Projekte

  • Eine Gruppe von fünfzehn Personen steht in einem Raum mit Holzfußboden und Kunstwerken an den Wänden zusammen. Die meisten stehen, vier knien an der Stirnseite.

    Naturpark Karwendel zieht positive Bilanz und stellt Weichen für die Zukunft

    Generalversammlung bestätigt Vorstand – Rückblick auf erfolgreiches Jahr 2025 und klare Schwerpunkte für 2026
  • Karwendel: Schutz wertvoller Moorflächen weiter im Fokus

    Nach der erfolgreichen Pilotphase der KlimaAlps Ausbildung wurde die ersten erfolgreichen AbsolventInnen ausgezeichnet.
  • Ein Vielfalter, ein weißer Schmetterling mit schwarzen Flecken und roter Augenzeichnung, ruht auf einer violetten Wildblume, umgeben von grünem Gras und anderen violetten Blüten.

    Vorkommen und Phänologie der Tagfalter (Papilionoidea) im Höhenverlauf eines Lawinenstrichs im Karwendel bei Innsbruck

    Masterarbeit
  • Nahaufnahme einer Libelle auf einem Flugblatt, das für eine Kunstausstellung über die Karwendelmoore wirbt, mit Veranstaltungshinweisen und Logos am unteren Rand.

    Vernissage “Mo(o)re-Or-Less“

    Vernissage zur Fotoausstellung "Mo(o)re-Or-Less" von Sebastian Frölich.
  • Winterwanderung Achensee

    Naturführungen im Karwendel

    Mit einer Naturführer*in den Naturpark Karwendel entdecken
  • Bunte Papierkunstlandschaft mit grünen Hügeln, Bäumen und Bergen unter einem wolkenverhangenen Himmel mit ein paar Vögeln in der Ferne, inspiriert von der natürlichen Schönheit, die den Wald im Bezug auf das Klima widerspiegeln soll.

    Neues Interregprojekt KlimaWald gestartet

    Anfang Januar war der Startschuss für das neue Interregprojekt "KlimaWald" gemeinsam mit den ProjektpartnerInnen.
  • Zwei Personen wandern auf einem grasbewachsenen Hügel, umgeben von felsigen, grünen Bergen und einem teilweise bewölkten Himmel - eine inspirierende Szene, die deutlich macht, wie wichtig Natur- und Artenschutzprojekte für die Bewahrung solch atemberaubender Landschaften sind.

    Naturschutzfachliche floristische Erfassung und Bewertung des Gramai Hochlegers im Naturpark Karwendel

    Bachelorarbeit
  • Zwei Personen schneiden mit einer Astschere Sträucher auf einem grasbewachsenen Hügel, während zwei weitere Personen im Hintergrund arbeiten. Das felsige Gelände und die Berge sind zu sehen, während sie Downloads von Ressourcen für die Landwiederherstellung verwalten.

    Almpflege Flachalm

    Datum: 12./13. September 2026 (leider ausgebucht)

    Almpflege auf der lieblichen Flachalm im Bächental!

  • Eine Gruppe von Menschen steht im Freien auf einer Wiese und hält ein grünes "Team Karwendel"-Transparent während der Biotoppflege Issanger, mit Bäumen und Bergen im Hintergrund.

    Biotoppflege Issanger

    Datum: 15./16. August 2026 (leider ausgebucht)

    Mit dem Heurechen im Einsatz für die Artenvielfalt des Issangers!

  • Eine Gruppe von Menschen steht mit Werkzeugen auf einem Grashang und posiert vor steilen Felsen unter einem teilweise bewölkten Himmel im Naturpark Karwendel im Rahmen der Initiative Naturschutzplan Alm.

    Almpflege Lalidersalm

    Datum: 01./02. August 2026 (leider ausgebucht)

    Almpflege vor der atemberaubenden Kulisse der legendären Lalidererwände.

  • Mehrere Menschen stehen und knien am Walderalmteich, einem kleinen Teich in einer grasbewachsenen Wiese mit Bergen und einem Holzzaun im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

    Biotoppflege Walderalmteiche

    Datum: 25. Juli 2026 (leider ausgebucht)

    Wir befreien die Walderalmteiche von Wasserlinsen und Algen!

  • Zwei Personen räumen an einem sonnigen Tag während der Almpflege Martinsbergalm Äste und Baumstämme aus, umgeben von hohen Bäumen und schrägem Gelände im Wald.

    Almpflege Martinsbergalm

    Datum: 04./05. Juli 2026 (leider ausgebucht)

    Almpflegewochenende rund um die Neue Magdeburgerhütte.

Teilen:

Naturpark Karwendel