Unsere Naturschutzprojekte

Naturschutz besteht nicht nur aus den rechtlichen Rahmenbedingungen mit Gesetzen und Verordnungen. Es geht genauso um Wiederherstellung eines naturnahen Zustands wie bei unseren Moorrenaturierungen, um konkrete Pflege beim Erhalt von Kulturlandschaften wie dem Großen und Kleinen Ahornboden oder schlichtweg um Verständnis der Besucher und Naturnutzer für die Bedürfnisse von Flußuferläufer und Co. Hier findet sich ein Überblick zu unseren aktuellen Naturschutzprojekten und -vorhaben.

Vogelschutzgebiete

Auch wenn man beim Karwendel vielleicht zuerst an hoch aufragende Felswände und undurchdringliche Latschendickichte denken mag – der Naturpark ist äußerst reich an unterschiedlichen Lebensräumen!

Angefangen von naturbelassenen Wildflüssen mit dynamisch sich verändernden Schotterbänken, eine Rarität in Mitteleuropa. Hier brütet beispielsweise der sehr seltene Flussuferläufer. Enge Schluchten locken wieder andere Vögel an, ebenso wie offene Felswände, auf denen z.B. der Mauerläufer nach Nahrung sucht. Auch die weiten Wälder des Karwendels sind überaus vielfältig: ca. 550ha machen an verschiedenen Standorten Naturwaldreservate aus, d.h. Flächen, die der Waldeigentümer gegen eine Entschädigung ganz der natürlichen Dynamik überlässt. Hier findet sich oft viel Totholz – ein irreführender Name, denn die abgestorbenen Bäume sind wahre Lebensoasen. Seltene Spezialisten wie der Weißrückenspecht finden hier ebenso seltene Käfer. In extensiv als Waldweide bewirtschafteten Bergwäldern mit vielen Ameisenhäufen fühlt sich der Auerhahn wohl. In Dickichten mit jungem Wald lebt dafür z.B. das Haselhuhn. Aber auch die Almflächen locken zahlreiche Vögel des Waldrandes an! Weiter oben ist die Waldgrenze nochmal ein ganz spezieller Lebensraum. Hier balzen im Spätfrühling die Birkhähne auf den verbleibenden Schneefeldern. Noch höher oben, wo kaum mehr etwas Schutz vor dem harten alpinen Klima bietet, sind es nur noch wenige Spezialisten, wie Schneehühner, Alpenbraunellen oder das extrem seltene Steinhuhn, die sich an diesen Lebensraum angepasst haben. Hoch oben in den Lüften zieht der Steinadler seine Kreise, der im Karwendel den optimalen Lebensraum und die größte Revierdichte der ganzen Alpen hat.

Die ornithologische Kartierung hat nun sehr gute Einblicke in die Vorkommen der Vögel ermöglicht. Nachfolgend gibt es diese wissenschaftlichen Informationen detailliert aufbereitet nachzulesen. Einen Überblick über die Zielarten, denen wir zukünftig in Zusammenarbeit mit den Förstern und Jägern mehr Aufmerksamkeit schenken wollen, gibt es hier.

Zielsetzung des Projekts

Ziel des Projektes war die Bereitstellung der ornithologischen Grundlagen für Erhaltungsziele und Managementpläne im Natura 2000-Gebiet Karwendel. Dazu wurden einerseits die Vorkommen aller Vogelarten erhoben, andererseits galt den folgenden Arten des Anhangs I der EU-Vogelschutzrichtlinie besonderes Augenmerk:

  • Hasel-, Schnee-, Birk-, Auer- und Steinhuhn
  • Sperlings- und Raufußkauz
  • Grau-, Schwarz-, Weißrücken- und Dreizehenspecht
  • Zwergschnäpper

» Informationen zum Förderprogramm des Landes

Untersuchungsmethoden

Das Untersuchungsgebiet umfasste eine Fläche von über 700 km². Die beteiligten Wissenschaftler konnten daher nur ausgewählte Teilgebiete (Referenzflächen, Raster) genauer untersuchen, die Ergebnisse rechneten sie auf das Gesamtgebiet hoch. Dabei kamen auch Computermodelle zum Einsatz.

Bei der Auswahl der Untersuchungsgebiete gab es eine intensive Abstimmung mit den Experten des Landes Tirol und der Jägerschaft, die ihre Fach- und Ortskenntnisse einbrachten. Rund 30 VogelkundlerInnen arbeiteten drei Jahre am Projekt. Fast 2500 Stunden verbrachten sie im Gelände.

Folgende Erhebungsmethoden kamen bei der Untersuchung zum Einsatz:

  • Referenzflächenkartierung
  • Rasterkartierung
  • Atlaskartierung und gesonderte Nachsuche

Genaue Angaben zur Erhebungsmethodik finden Sie hier.

Allgemeine Ergebnisse

Im Rahmen der vogelkundlichen Erhebungen wurden 24.589 Beobachtungsdaten gesammelt und 27.859 Individuen protokolliert, wobei auch viele Individuen mehr als einmal registriert wurden. Auf dieser Basis wurden etwa 15.000 bis 16.500 Brutreviere abgegrenzt. Von den 114 registrierten Vogelarten können

  • 12 Arten als mögliche Brutvögel,
  • 25 Arten als wahrscheinliche Brutvögel und
  • 59 Arten als nachgewiesene Brutvögel eingestuft werden.

Bei 12 Vogelarten handelt es sich um Durchzügler bzw. Gäste, bei 6 Arten um unsichere bzw. randliche Brutvogelarten, die im Vogelschutzgebiet Karwendel keine oder nur unbedeutende Habitate besitzen.

Circa 2/3 aller Tiroler Brutvögel brüten im Karwendel.

Übersichtstabelle zu Status, Bestand und Bedeutung der im Karwendel vorkommenden Vogelarten finden SIe hier.

Ergebnisse ausgewählter Vogelarten im Detail

Im Folgenden werden die Ergebnisse der ornithologischen Grundlagenerhebung für jene Vogelarten steckbriefartig zusammengefasst, die als Brutvögel des Karwendels im Anhang I der Vogelschutzrichtlinie der EU genannt werden oder aufgrund ihrer regionalen, nationalen oder internationalen Bedeutung besonders hervorzuheben sind.

Ausgewählte Zielarten im Vogelschutzgebiet Karwendel:

Der Schwarzspecht Dryocopus martius

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Der Grauspecht Picus canus

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Der Raufußkauz Aegolius funereus

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Der Sperlingskauz Glaucidium passerinum

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Der Steinadler Aquila chrysaetos

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Der Uhu Bubo bubo

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Der Wanderfalke Falco peregrinus

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Das Steinhuhn Alectoris graeca

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Das Auerhuhn Tetrao urogallus

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Das Birkhuhn Tetrao tetrix

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Das Alpenschneehuhn Lagopus muta

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Das Haselhuhn Tetrastes bonasia

Eine unserer Zielarten im Naturpark Karwendel …

Sonstige national oder international bedeutende Arten im Vogelschutzgebiet Karwendel

Waldschnepfe

Waldschnepfe (Scolopax rusticola) – Foto: A. Engelhardt

Waldschnepfe Scolopax rusticola
Alpenbraunelle Prunella collaris
Ringdrossel Turdus torquatus
Berglaubsaenger Phylloscopus bonelli
Trauerschnaepper Ficedula hypoleuca
Alpendohle Pyrrhocorax graculus
Mauerläufer Tichodroma muraria
Zitronengirlitz Carduelis citrinella

 

Ausblick

Durch die Studie wurden wesentliche ornithologischen Grundlagen geschaffen, die nun im Sinne eines integrierten Naturschutzes eingesetzt werden. Da ein Großteil der Zielarten an Wald-Lebensräume gebunden ist, gilt es als erster Schritt, die Ergebnisse in die forstliche Nutzung zu integrieren. Der Naturpark Karwendel ist dabei, die Daten so aufzubereiten, dass diese sowohl

  • in der forstlichen Planung (Stichwort Operate)
  • als auch in der praktischen Arbeit eingesetzt werden können.

Dafür wurde ein sog. Praxishandbuch zu Schutz, Erhalt und Verbesserung der Vogellebensräume im Karwendel erstellt, welches auf die jeweiligen Forstreviere abgestimmt ist. Es beinhaltet für 12 besonders schützenswerte Vogelarten die jeweiligen Lebensraumansprüche und die daraus resultierenden waldbaulichen Empfehlungen.

Weitere Informationen

Kurzfassung Ornithologische Grundlagenerhebung im Natura 2000- und Vogelschutzgebiet Karwendel (54seitig, 5,8 MB)
Praxishandbuch  Schutz, Erhalt und Verbesserung der Vogellebensräume im Karwendel – Forstrevier Inntal (80seitig, 13,6 MB)

Die Vogelkartierung wurde aus Mitteln des Programms für die Entwicklung des Ländlichen Raums 2007-2013 und dem Tiroler Naturschutzfonds finanziert.

Naturwaldreservate

Urwälder im Kleinen!

Im Naturpark Karwendel gibt es nicht nur eine Fülle von verschiedenen Waldtypen, sondern teilweise auch sehr alte Waldbestände, die naturschutzfachlich einen ausgesprochen hohen Wert besitzen.

In den Höhlen der alten Bäume finden nicht nur zahlreiche Spechtarten wie der Weißrückenspecht ideale Lebensräume, sondern eine gesamte Lebensgemeinschaft mit unzähligen Käferarten etc. sind an alte Wälder gebunden. Es ist erklärtes Ziel des Alpenparks diese alten Waldbestände zu erhalten. Dafür werden gemeinsam mit Grundbesitzern sog. Naturwaldzellen eingerichtet.
Naturwaldreservate sind urwaldartige Waldteile, die für die natürliche Entwicklung des Ökosystems Wald bestimmt sind und in denen jede unmittelbare Beeinflussung unterbleibt. Sie sind ein Beitrag zur Erhaltung und natürlichen Entwicklung der biologischen Vielfalt und dienen der Forschung, der Lehre und der Bildung. Bisher gibt es 512 ha [Stand: August 2019] – es sollen weitere folgen!

Entschädigung

Der Waldeigentümer verpflichtet sich alle eigenen Nutzungen (mit Ausnahme der Bejagung) zu unterlassen und wird für den wirtschaftlichen Entgang und den Betreuungsaufwand gerecht entschädigt. Es wird ein zivilrechtlicher Vertrag abgeschlossen, der die Eigentumsverhältnisse nicht berührt.

» Informationen zum Förderprogramm des Landes

Bisherige Naturwaldreservate im Naturpark Karwendel

Rückfragen bitte direkt beim Naturpark Karwendel oder bei:

DI Dr. Michael Haupolter
Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Umweltschutz
Tel.: + 43 (0) 512 508-3466
michael.haupolter@tirol.gv.at

Naturschutzprojekte

Karte der Naturwaldreservate im Naturpark Karwendel

Interregprojekt Gebirgsflüsse

Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen- Für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur

Das Interreg-Projekt AB 179 zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit wurde am 01.01.2018 gestartet und läuft bis 31.12.2020.

Die traumhaften Landschaften der letzten alpinen Wildflüsse wie Iller, Lech, Loisach, Ammer, Rißbach, Isar und Tiroler Ache sowie deren Nebenflüsse bieten grenzübergreifend vielen bedrohten Arten Lebensraum. Allerdings sind diese Regionen Ziel von zahlreichen Freizeittouristen. Es wird deutlich, dass auf engem Raum verschiedene Interessen aufeinander treffen.

Das Interreg-Projekt “Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen” setzt sich genau mit dieser Thematik auseinander und will damit grenzüberschreitend die Voraussetzungen für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur schaffen. Projektpartner sind der Landesbund für Vogelschutz e.V. sowie der Naturpark Tiroler Lech, das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen und der Naturpark Karwendel.

Weitere und aktuelle Infos zum Stand des Projekts gibts hier.

Rissbach an der Kreuzbrücke

Das Flussuferläuferprojekt

Der zierliche Schotterkönig braucht nicht nur alpine Wildflüsse wie den Rißbach oder die Isar, sondern v.a. auch Ruhe während seiner Brutzeit von Mai bis Juli – diese Ruhe wollen wir ihm im Naturpark Karwendel gewähren und deshalb werden die Brutgebiete am Rißbach abgezäunt um Störungen durch (Nutz-)tier und Mensch zu minimieren. So sichern wir gemeinsam das Überleben dieser faszinierenden Art!

Bereits 1996 fand erstmals ein umfassendes Monitoring mit Unterstützung zahlreicher Studenten der Universität Innsbruck statt. Begleitend dazu wurden die Gäste und Einheimischen über die Lebensweise und Schutzwürdigkeit des Flussuferläufers informiert. Die Abzäunung der Brutreviere erfolgte dankenswerter Weise über viele Jahre durch Helmuth Berchtold (+), der sich liebevoll um „seine Vögel“ kümmerte. Inzwischen haben diese Aufgabe die Naturpark-Ranger übernommen.

Die Rote Liste Österreich stuft den Flussuferläufer als „stark gefährdet“ ein, in der Begründung heißt es: „Der dramatische Lebensraumverlust durch Flussregulierungen scheint weitgehend gestoppt, punktuell werden durch Renaturierung auch neue Brutplätze geschaffen. Derzeit besteht jedoch ein stark zunehmender negativer Einfluss im Gefolge der Inanspruchnahme naturnaher Fließstrecken durch verschiedene Formen der Freizeitnutzung, vor allem die starke Zunahme der Angelfischerei und weiters des Boots- und Badebetriebs; durch diese Störungsquellen wird vor allem der Fortpflanzungserfolg beeinträchtigt […]. Handlungsbedarf (!): Einführung zeitlich-räumlicher Nutzungsbeschränkungen für Angelfischerei und andere Freizeitnutzungen. Erhaltung naturnaher Fließstrecken. Flussrenaturierung. Monitoring.“ (2005, S.99)

In den Jahren 2009 und 2010 fand im Zusammenarbeit mit Birdlife und dem Landesbund für Vogelschutz eine Kartierung am Rißbach statt und die Maßnahmen zur Bewusstseinbildung wurden weiter umgesetzt. Im Sommer 2011 gelang unseren Naturpark-Rangern ein sensationeller Fund im Hinterautal. Erstmals wurde dort ein Brutvorkommen festgestellt.

Flussuferläufer
Juveniler Flussuferläufer
Flussuferläufer Monitoring

Aktueller Projektstand

Seit 2013 besteht ein Folgeprojekt finanziert aus nationalen Naturschutzmitteln und Geldern der Weggemeinschaft Hinterriß-Eng. Um den Bruterfolg stabil zu halten bzw. sogar zu erhöhen, werden jährlich folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Langfristige und regelmäßige Kontrollen des Brutvorkommens durch Naturpark-Ranger und Freiwillige des Team Karwendel.
  • Zum Schutz vor Betretung durch Weidevieh und Menschen: Einzäunung der besonders sensiblen Gebiete während der Brutzeit vom 15. März bis 10. August.
  • Besucherlenkung und Bewusstseinsbildung durch Informationstafeln an den Zäunen, im Naturparkhaus und an den Zugängen zu den Karwendeltälern.
  • Kooperation mit dem dortigen Fischereipächter Martin Schoissengeier

 

Stand 2019: 5 Bruten, grenzüberschreitendes Projekt

Auch in der heurigen Saison waren unsere Naturpark-Ranger in Sachen Monitoring wieder am Rissbach unterwegs. In den 8 potentiellen Revieren gibt es in 5 Revieren Brutnachweise. Das erste Jungkücken wurde schon Anfang Juni gesichtet. Insgesamt entspricht die Brutsaison einem ganz normalem Jahr, außer, dass alles etwas früher war. Das eher kleinere Hochwasser hat am Rissbach nicht viel angerichtet. Dies kann man an der oberen Isar nicht behaupten: hier hat der erhöhte Wasserstand beinahe 4 Wochen angehalten. Insgesamt konnte durch das Interregprojekt „Vielfältiges Leben an unseren Gebirgsflüssen“ die Zusammenarbeit mit den bayersichen KollegInnen deutlich verbessert werden.

Ansprechende Wildflussbroschüre

In der 32-seitigen Broschüre „Wildfluss Rissbach“ findet sich allerlei Wissenswertes zum Lebensraum Rissbach, zur dortigen Flora und Fauna und natürlich auch zum Flussuferläufer. Zudem gibt es eine Karte mit wertvollen Beobachtstipps entlang des Rissbach. Die Broschüre ist erhältlich im Naturparkhaus Hinterriss bzw. auf Anfrage.

 

Logo Land Tirol Naturschutzfonds

Das Flussuferläufer-Projekt wird gefördert vom Naturschutzfonds des Land Tirol.

Aktuelle Beobachtungen und weitere Informationen zum Flussuferläufer finden sie auf der Beobachtungsplattform naturgucker.de

Weitere Info’s zum Flussuferläufer gibts hier: Flussuferläufer

Moore

Spezialisierte Lebensräume im Nordosten des Karwendels

Im Naturpark Karwendel gibt es zahlreiche Moore. Viele davon wurden in den 1970er Jahren entwässert, um die Flächen landwirtschaftlich (v.a. für Beweidung) zu nutzen. Seit 2004 gibt es ein umfassendes Renaturierungsprogramm zur Wiederherstellung dieser wertvollen Lebensräume.

Naturschutzprojekt Moor
Sonnentau

Moore sind wichtige Lebensräume für Sonnentau & Co!

Die sogenannten „Methusaleme“ unter den Biotopen im Karwendel befinden sich hauptsächlich im Bereich Achenwald-Bächental. Hier konnten sich durch eine Kombination aus genügend Niederschlagsüberschuss und dem entsprechenden Bodenuntergrund nach der letzten Eiszeit (vor ca. 15.000 Jahren) insgesamt 14 Nieder- und Hochmoore bilden. Mit ihrer Größe von 1,2 km² sind sie nicht mit den großen Moorlandschaften im bayerischen Voralpenland, wie dem Murnauer Moos bei Garmisch (32km²) oder der Kendlmühlfilze im Landkreis Traunstein zu vergleichen. Ungeachtet dessen bieten die Karwendelmoore „kleine aber feine“ Lebensräume, die seltenen Pflanzen wie dem fleischfressenden Sonnentau Heimat bieten.

Naturschutzprojekte

Moorrenaturierungen

Gemeinsam mit den österreichischen Bundesforsten, der Abteilung Umweltschutz des Landes Tirol, dem WWF Österreich und der Universität Wien ist es gelungen, seit 2004 zahlreiche Moore zu renaturieren. Das bedeutet, dass Wasserstände erhöht, Verhandlungen mit Grundbesitzern bezüglich Weidefreistellung geführt und Langzeit-Beobachtungen etabliert wurden. Die bereits durchgeführten Maßnahmen zeigen inzwischen Wirkung, denn das Leben in den Mooren kehrt zurück. Somit kann ein kleiner aber wichtiger Puzzlestein im Karwendel zukünftig wieder seine Funktion erfüllen.

Naturschutzprojekte

Moorforschung und Monitoring

Begleitende Naturschutzforschung ist ein zentrales Standbein des Projekts. Nur so ist es möglich, seriöse Aussagen über den Erfolg der Maßnahmen und die mittelfristige Entwicklung der Moore zu treffen, damit auch zukünftig die richtigen Managementmaßnahmen zu setzen. Unterschiedlichste Methoden werden bei den Forschungen angewandt: Vom Bodenradar über Divermessungen bis zu Vegetationsaufnahmen reicht die Palette. Ein zentraler Bestandteil über die letzten 10 (!) Jahre war das hydrologische Monitoring.

Aktueller Stand: Begleitende Naturschutzforschung

2014 konnte durch die Finanzierung aus dem Tiroler Naturschutzfonds die begleitende Moorforschung um weitere fünf Jahre verlängert werden. Mit der Länge der Meßreihe steigt auch der Wert der Daten. Es gibt nur wenige Region im gesamten Alpenraum, die sich über einen so langen Zeitraum mit Moorrenaturierung beschäftigen.

Der Endbericht (Siehe Downloads) zum Forschungsprojekt „Hydrologisches Management ausgewählter Karwendel Moore 2008-2018„, welches von Dr. Günter Haselwanter durchgführt wurde, liegt seit Feber 2019 vor und verdeutlicht die positive Bilanz der Moorrenaturierung im Naturpark Karwendel. Die Naturschutzforschung wird auch in den nächsten Jahren fortgesetzt.

Downloads

Im Zuge des Moorprogramms entstanden zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten. Diese sind auf unserer neuen Wissensdatenbank abrufbar. Eine kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Fakten findet sich hier:

Endbericht Hydrologisches Management ausgewählter Karwendelmoore 2008-2018

Fakten – Moorrenaturierungen

Pressemitteilung 2008

Pressemitteilung 2019

Quellen und Moore im Naturpark Karwendel

Naturschutzprojekte

Moore: rot | Quellen: blau

Datengrundlage: Amt der Tiroler Landesregierung, TIRIS

Alpenbockkäfer

Grenzübergreifender Artenschutz

Der wohl schönste und bekannteste Käfer der Alpen, wenn nicht Europas, ist der seltene und auch europaweit geschützte Alpenbock (Rosalia alpina). Seine nach hinten gebogenen Fühler erinnern an die Hörner eines Steinbocks. Dies brachte ihm seinen deutschen Namen ein. Er ist einer der größten Bockkäfer und mit stattlichen drei Zentimeter Körperlänge einer der größten heimischen Käfer überhaupt.

Wie bei so vielen Insekten (nicht nur den Eintagsfliegen) macht die Zeit der eindrucksvollen Imagines nur einen Bruchteil ihrer Lebenszeit aus. Nach wenigen Tagen bis Wochen sterben die adulten Tiere, diese Zeit gilt voll und ganz der Paarung und Eiablage. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, die im Totholz abgestorbener Buchen- oder Bergahornstämme ihre Fraßgänge zieht. Hat sie kein Specht erwischt, ist es nach ganzen 3-4 Jahren (!) soweit. Die Larve verpuppt sich und der daraus entstehende  Käfer zwängt sich dann durch das noch von der Larve zuvor angelegte Schlupfloch nach außen.

Alpenbock
Schweden und Österreich Flaggen Skizzen

Karwendel-Alpenböcke auf Mission in Schweden

Gemeinsam mit dem Forschungs- und Lehrinstitut des Alpenzoo Innsbruck (FLI), den Tiroler Landesmuseen, den Österreichischen Bundesforsten, Schloss Tratzberg und dem Land Tirol entstand dieses Artenhilfsprojekt in Kooperation mit dem schwedischen Zoo Nordens Ark.

Eine Gruppe Alpenböcke aus dem Karwendel wurde im Juli 2019 Teil einer bedeutenden Mission für ihre Art: gut verpackt und mit logistischer Unterstützung der Firma Fluckinger Transporte kamen die lebendigen Tiere gesund in Schweden an, wo sie im Rahmen des Forschungsprojekts vermehrt werden.

Ziel des Projekts:

Nach der erfolgreichen Vermehrung in Schweden, sollen die Alpenböcke an geeigneten Standorten bei uns in Tirol/Karwendel wieder ausgesetzt werden, um so den Bestand zu stützen. Es wird damit aber auch Bewusstsein geschaffen, wie wichtig totholzreiche Wälder sind – nicht nur für Specht & Co, sondern auch für die Insektenwelt.

Karwendel Alpenbockkäfer in Schweden
Alpenbocklarven

Aktueller Stand: Konsten att rädda ett småkryps liv

(Die Kunst, einem kleinen Insekt das Leben zu retten)

Anfang/Mitte Juli 2019: Sammlung von 5 Individuen im Bereich von der Gemeinde Stans durch die Mitarbeiter der Tiroler Landesmuseen.

Mitte Juli 2019: Erfolgreicher Transport nach Schweden

Ende Juli 2019: Die österreichischen Alpenböcke fühlen sich sehr wohl und haben bereits auch Eier gelegt.

Anfang August 2019: Aus den Eiern sind bereits Larven geschlüpft. Ein erster Erfolg!

…weitere Updates folgen

Renaturierung Walderalmteiche

Natur pflegen, Lebensräume verbessern, Erholungsräume verschönern

Die Teiche an der Walderalm waren einst ein begehrtes Fotomotiv, jedoch gehörte dies für lange Zeit der Vergangenheit an. Wir geben der Walderalm ihre See(le)n zurück!

In den letzten Jahren kam es aufgrund mehrerer Ursachen zu einem verstärkten Nährstoffeintrag in und um die Teiche der Walderalm. Dadurch wucherten die einstigen Juwelen völlig zu, was sie nicht nur in unseren Augen wenig anziehend machte: Als Lebensraum für Tiere und Pflanzen waren sie so fast verloren. Durch die Initiative des Vereins „Wax und Wiach“ in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Karwendel konnte ein Renaturierungsprojekt gestartet werden.

Nach der naturschutzrechtlichen Genehmigung folgte im Oktober 2011 die Sanierung des ersten Teiches, ein Jahr versetzt wurde im Oktober 2012 der zweite Teich renaturiert. Der Abschluss des Projektes soll im Frühjahr 2016 erfolgen. Hier finden Sie einen Rückblick zu den bisher getätigten Maßnahmen.

Einst so idyllisch …die Walderalm vor vielen Jahren

Walderalm
Naturschutzprojekte

In den letzten Jahren:

Kein schöner Anblick:
Durch den nahtlosen Übergang von Weide und Teich wurden die Gewässer stark überdüngt.

Wenn es viele Nährstoffe gibt, dann wuchern meistens einige wenige wachstumsstarke Pflanzenarten den ganzen Standort zu, sodass andere Pflanzen (und Tiere) kaum mehr eine Chance zum Leben finden. Die Teiche der Walderalm sind so unter einem Teppich aus Algen und Wasserlinsen erstickt.

Naturschutzprojekte

Hier spiegelt sich nichts mehr:
Die beiden einst glasklar blauen Teiche haben sich in eine grüne „Suppe“ verwandelt.

Renaturierung Walderalmteiche

Ein schweres Leben für den Bergmolch:
Im Zuge der „Eutrophierung“, also der Überdüngung, sind auch viele Tier- und Pflanzenarten verschwunden, die Feuchtlebensräume eigentlich lieben, wie beispielsweise Amphibien und Libellen.

Renaturierung Walderalmteiche

Herbst 2011: Der Walderalm ihre See(le)n zurückgeben

Gemeinsam mit dem Verein „Wax und Wiach“ hat der Naturpark Karwendel die Ausbaggerung des ersten Teiches übernommen.

Am letzten Oktoberwochenende 2011, nachdem die naturschutzrechtliche Genehmigung erteilt wurde, wurden die Arbeiten von den Grundbesitzern, den Mitgliedern des Vereins „Wax und Wiach“ und einem exzellenten Baggerfahrer, in Angriff genommen. Schon wenige Tage später lässt sich der Erfolg dieser Aktion erahnen.

Naturschutzprojekte

Voll im Einsatz:
Die ausgebaggerten Erdhaufen wurden oberhalb an der Wiese angesetzt, wo sie inzwischen wieder vollständig mit Gras überwachsen sind. Der zweite Teich folgt ein Jahr versetzt, damit die überlebenden Tiere und Pflanzen den neuen ersten Teich in Ruhe annehmen können. So können sie dann ab Herbst 2012 in den zweiten Teich übersiedeln.

Renaturierung Walderalmteiche

Was nach einer rigorosen Baugrube aussehen mag wird bald der neue Teich sein.

Nicht umsonst geschahen die Bauarbeiten im Herbst – so kann sich die ausgehobene Grube im Laufe des Winters wieder mit Wasser füllen und gleich im Frühling von Pflanzen und Tieren besiedelt werden.

Renaturierung Walderalmteiche

Frühling 2012: Weidefreistellung mit traditionellem Holzzaun

Im Frühling 2012 macht der Teich schon einen ganz anderen Eindruck und begeistert wieder die zahlreichen Besucher.

Jetzt bleibt abzuwarten, ob sich die Algen und Wasserlinsen durch die regelmäßigen Pflegemaßnahmen in den kommenden Jahren dauerhaft bändigen lassen und wieder ein attraktiver Lebensraum entstehen kann. Die Almbauern befreien den Teich nun regelmäßig mit Keschern von Algen und Wasserlinsen, ausserdem soll die Weidefreistellung weiteren Nährstoffeintrag verhindern.

Naturschutzprojekte

Der Bergmolch kehrt zurück!
Im endlich wieder klaren Wasser tummelten sich zur Paarungszeit schon über 250 Bergmolche! Aber auch Wasserinsekten und einige seltene Klein- und Großlibellen wie der Plattbauch kehrten über den Sommer zurück. Der Teich befindet sich auf dem besten Weg, wieder zu einem landschaftlichen und biologischen Kleinod zu werden!

Naturschutzprojekte

Die Weidefreistellung wurde durch einen traditionellen Weidezaun aus Lärchenholz umgesetzt.

Der Zaun wurde aus Lärchen- und Fichtenholz in traditioneller Weise errichtet. Die Bohlen sind nicht fest mit den Pfählen verbunden und können im Winter leicht abgebaut werden, um keinen Schaden durch den hohen Schneedruck zu riskieren. Mit der Zeit wird sich das Holz dunkel färben und mehr mit der Landschaft verschwimmen.So passt sich auch der Zaun in die Landschaft ein, ebenso wie der kleine Steg, den wir gebaut haben, damit die Besucher der Walderalm gefahrlos in den Teich blicken können – vielleicht entdecken sie ja einen Bergmolch?

Naturschutzprojekte

Herbst 2012: Der zweite Teich wird ausgebaggert

Wie im Jahr zuvor haben die Grundbesitzer, der Verein „Wax und Wiach“ und der Naturpark Karwendel in einem landschaftsgestaltenden Kraftakt den Teich ausgehoben.

Naturschutzprojekte

Unzählige Male fuhr der Traktor den Schlamm weg:
Die überdüngte Masse wurde an bestimmten naturschutzrechtlich genehmigten Flächen abgeladen, wo sie schon bald wieder zu normaler Erde werden sollen.

Renaturierung Walderalmteiche

Geschafft!

Nun muss nur noch das Wasser einlaufen, damit ein neuer Lebensraum entstehen kann. Bei der Aushebung haben wir auch speziell darauf geachtet, eine abwechslungsreiche Grundform zu schaffen: So bietet der neue Teich beispielsweise ein flaches und ein steiles Ufer, um ein möglichst breites Spektrum an Wasserbewohnern beheimaten zu können. Ein interessanter, vielfältiger Lebensraum und ein landschaftliches Kleinod – so wollen wir die Walderalmteiche für die Zukunft bewahren.

Auch wenn erst im Juni 2013 mit der Weidefreistellung des zweiten Teiches dieses Projekt vollständig abgeschlossen wird, können wir bereits heute feststellen:

Durch die Renaturierung hat die Walderalm noch mehr an Attraktivität gewonnen und ist mehr denn je einen Besuch wert!

Renaturierung Walderalmteiche

Downloads

Flyer

Almpflege

Almen im Naturpark Karwendel

Im Naturpark Karwendel befinden sich insgesamt 101 bewirtschaftete Almen. Almen zeichnen sich durch das Vorkommen besonderer Pflanzen- und Tierarten, ihrer Vielfalt an Lebensräumen und durch ihren landschaftlichen Reiz aus. Die Jahrhunderte alte Almwirtschaft sorgt für ein Mosaik an unterschiedlichen Lebensräumen und Standorten, welche auch in Zukunft durch die naturverträgliche Bewirtschaftung der Almen aufrechterhalten werden soll.

die Walderalm und Teiche
almpflege arzler alm 2016 3

Naturschutzplan Alm

In Partnerschaft mit den Almbauern werden nachhaltige Maßnahmen erarbeitet, die das vielfältige Mosaik an Lebensräumen und Standorten auf Almen erhalten und entwickeln, sodass naturschutzfachlich wertvolle Lebensräume in Stand gehalten werden. Gemeinsam werden geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der ökologischen Funktion der Alm festgelegt und ihre Umsetzung geplant. Dabei sollen die geplanten Maßnahmen der Bewirtschaftung nicht entgegenstehen, sondern in das wirtschaftliche Gefüge der Alm eingepasst werden. Hierbei kommt eine breite Palette unterschiedlicher Maßnahmen zur Anwendung, beispielsweise das Schwenden von Weideflächen, aber auch Renaturierung oder Nutzungsverzicht auf sensiblen Biotopen (z. B. Moore, trittempfindliche Magerrasen).

Folgende Almen sind derzeit in den Naturschutzplan Alm eingebunden:

  • Arzler Alm
  • Falkenmoos Alm
  • Hölzelstalalm
  • Ladiz Alm
  • Laliderer Alm
  • Thaurer Alm
  • Walder Alm

Weitere Almen werden derzeit durch das Team Karwendel unterstützt:

  • Hochalm im Karwendeltal
Sonnenaufgang Lalidersalm

Förderung von traditionellen Kulturlandschaftselementen

In Tirol gibt es innerhalb der Schutzgebiete eigene Förderungen für traditionelle Kulturlandschaftselemente wie Schindeldächer oder spezielle Zäune. Diese Förderungen werden im Naturpark Karwendel sehr gut angenommen. In den letzten 10 Jahren konnte 4570m² Dach- und Wandschindelung gefördert werden (Dezember 2018).
Weitere Infos unter Naturschutz-Förderungen.

Weitere Informationen

Förderungen beim Land Tirol

Almen im Naturpark Karwendel

Der Ahornboden

Famose Kulturlandschaft

Beliebtes Photomotiv und Ausflugsziel, wichtiger Lebensraum für Höhlenbrüter wie Spechte und Fledermäuse – der Ahornboden im hinteren Rißtal gehört in vielerlei Hinsicht zu den Superlativen im Karwendel. Gemeinsam mit dem Landesforstdienst, den Österreichischen Bundesforsten und den Engbauern setzt der Naturpark Karwendel aktive Maßnahmen zum Erhalt dieser Kulturlandschaft. Neben den Nachpflanzungen werden die Zäune der jungen Bergahorne jährlich repariert.

Buch Der Große Ahornboden
Patenschaftstreffen

Bergahorn Patenschaft

Seit Herbst 2010 gibt es die Möglichkeit eine exklusive Patenschaft für einen Bergahorn zu übernehmen. Details dazu sowie aktuelle Antragsformulare finden Sie hier.

Ahornboden

Managementplan Großer Ahornboden

Vor inzwischen mehr als 10 Jahren wurden die ersten Berg-Ahorn Keimlinge vom Großen Ahornboden in Zusammenarbeit mit den Forstgarten Häring und der Geschäftsstelle Alpenpark Karwendel zur Aufzucht gewonnen. Dieser Schritt wurde notwendig, da verschiedene Pflanzversuche mit nicht autochthonem  (= vor Ort gewachsen) Pflanzenmaterial in vergangener Zeit wenig Erfolg zeigten. Seit 2004 werden aktive Maßnahmen (Nachpflanzungen) auf Basis eines sog. „Managementplans“ umgesetzt. Jedes Jahr werden im Herbst 14 Ahornbäume gepflanzt. Ob die Nachpflanzungen erfolgreich sein werden, kann erst in vielen Jahren seriös beantwortet werden, denn es ist ein langer Weg vom Ahornsamen bis zum imposanten Ahornbaum. Die bisherigen Jungpflanzen sind aber gut angewachsen.

Naturschutzprojekte

Nachpflanzaktion zum 80. Geburtstag des Naturparks

Zum 80. Geburtstag des Naturparks im Jahr 2008 haben die Österreichischen Bundesforste ein besonderes Geschenk mitgebracht – die Nachpflanzung am Ahornboden. Nachdem 2004 und 2005 die Nachpflanzungen durchgeführt wurden, ist das Projekt in den Jahren 2006 und 2007 wieder eingeschlafen. Die Bundesforste haben alle Ahornbäume der letzten Jahre kontrolliert, wo nötig ausgetauscht und neu eingezäunt. Diese Initiative gab dem Projekt wieder einen neuen Impuls.

Themenweg Engalm

Naturexkursion

Sie haben Interesse an einer Exkursion zum Ahornboden?
Hier finden sie weitere Informationen dazu.

Wir empfehlen ihnen auch den Besuch des Naturparkhauses in Hinterriß und des Themenwegs zwischen Alpengasthof Eng und den Engalmen.

Mehr Informationen zum Großen Ahornboden generell gibts hier.

Speziell zum Charakterbaum, dem Bergahorn, finden Sie hier weitere Details!

Die spannende Landschaftsgeschichte und Aspekte des Naturschutzes erzählt seit Neuestem ein Buch: „Großer Ahornboden. Eine Landschaft erzählt Ihre Geschichte“ von unseren Autoren Hermann Sonntag und Franz Straubinger, erschienen 2014 im Berenkamp Verlag. Neben teils bisher unveröffentlichtem Bildmaterial gibt es hier auch Einblicke in die Geologie, Botanik und die frühen Anfänge von Almwirtschaft und Alpintourismus.
Mehr zum Buch gibt es hier.

Team Karwendel

Naturschutzaktivitäten live erleben

Einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten zahlreiche Freiwillige im Rahmen unserer Team Karwendel Aktionen. Das Team Karwendel ist unsere Freiwilligenplattform, die im Naturpark Karwendel gemeinnützige Aktionen umsetzt und so einen aktiven Beitrag zum Naturschutz leistet.

Mehr Infos zum Team Karwendel gibt es hier!

team karwendel auf der eppzirler alm
Region Hall-Wattens
Innsbruck
Achensee
Silberregion Karwendel
Seefeld
Naturjuwele